Feine Spürnasen auf Sucheinsatz bei Übung in Grins

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Einsatzübung der Landecker Rotkreuz-Suchhundestaffel im Seniorenheim St. Josef in Grins: Koordinatorin Susanne Falch mit Suchhund Mary, „Testperson“ Josef Jäger und Pflegedienstleiterin Christine Wolf (v. l.).
© Wenzel

Grins – Das Szenario ist zwar nicht alltäglich, kann aber jederzeit passieren: Ein demenzkranker Bewohner „flüchtet“ aus dem Pflegeheim. Die Heimleitung muss eine Suchaktion starten bzw. die Rettungskette in Gang setzen. Schauplatz für einen Übungseinsatz der Landecker Rotkreuz-Suchhundestaffel war diese Woche das Grinner Pflegezentrum St. Josef.

„Wir sehen uns als Teil der Rettungskette“, zeigte Hundestaffel-Koordinatorin Susanne Falch auf. Im Regelfall arbeite man eng mit der Leitstelle und Polizei, aber auch mit der Bergrettung und Hubschrauber-Crews zusammen. „Ziel ist es, vermisste Menschen so rasch wie möglich zu finden. Es könnte eine medizinische Notsituation eingetreten sein“, so die Koordinatorin, die wöchentlich mit dem ehrenamtlichen Team trainiert. Die Staffel zählt aktuell acht Mitglieder mit zehn ausgebildeten Spürnasen.

Bei der Übung in Grins demonstrierten die Vierbeiner mühelos ihr Können. Sie nahmen den Geruch eines Pullovers auf, um die vermisste Testperson zu finden. „Das funktioniert auch mit einem Schlüssel. Selbst vor einem geschlossenen Auto können die Hunde den Geruch des vermissten Fahrers aufnehmen, um ihn dann zu finden“, schilderte Falch. (hwe)

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