Rückrundenauftakt gegen Admira: WSG Tirol blickt mit Ozegovic nur nach vorne

Bei der Admira startet die WSG Tirol morgen (17 Uhr) in die Bundesliga-Rückrunde. Vor Torhüter Benjamin Ozegovic soll sich die Qualität (endlich) in Punkte verwandeln.

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Bereit, wieder für die WSG Tirol seinen Mann zu stehen: Benjamin Ozegovic (l.) steht bei der Admira zwischen den Pfosten.
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Von Alex Gruber

Wattens – Die Rote Karte, Sperre und vor allem eine Knieverletzung setzen WSG-Keeper Ferdl Oswald nach dem 2:2-Remis gegen Hartberg außer Gefecht, weswegen sein Vertreter Benni Ozegovic jetzt wie schon zu Saisonbeginn zu seiner Bewährungsprobe kommt.

„Natürlich tut es mir leid für den Ferdl, aber für mich ist wieder eine Tür aufgegangen und die Chance will ich nützen“, notierte Ozegovic gestern bei der Pressekonferenz der WSG Tirol. Geändert habe sich nichts: „Ich brenne auf jedes Spiel. Und ich werde für die Mannschaft da sein.“ Denn dass man aus den guten Leistungen bislang letztlich viel zu wenig herausgeholt hat, weiß auch der 22-jährige Vorarlberger: „Wir haben eine Megaqualität in der Mannschaft, uns fehlten oft die Basics. Aber ich bin überzeugt davon, dass wir bei der Admira etwas mitnehmen können.“ Zumal vor Ozegovic wieder der zuletzt gesperrte Abwehrchef Raffael Behounek die Defensive dirigieren kann und Thanos Petsos wieder ins Mittelfeld vorrückt.

Obwohl die WSG Tirol als Tabellen-Schlusslicht immer noch die Rote Laterne hält, gibt es laut Cheftrainer Thomas Silberberger auch nach dieser Trainingswoche keinen Grund, Trübsal zu blasen: „Es fühlt sich nicht so an, als ob wir Tabellenletzter wären. Und es ist definitiv kein Bruch in der Mannschaft.“

Dass man die tollen Statistiken (natürlich mit Ausnahme der Gegentreffer und vergebenen Torchancen) endlich in Resultate ummünzen müsste, ist Silberberger bewusst: „Was war, wurde besprochen und ist abgehakt. Wir müssen jetzt in der engen Tabelle definitiv andocken.“ Ein Dreier bei der Admira wäre dabei Gold wert.

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