Mercedes Citan: Transport trifft Hauch von Luxus

Als Kastenwagen und als Hochdachkombi bringt sich die zweite Generation des Mercedes Citan in Position.

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Ab sofort offiziell im Handel: der Mercedes Citan der zweiten Generation.
© Mercedes

Von Franz Farkas

Hamburg – Das kleinste Nutzfahrzeug im Mercedes-Programm ist der Citan, der wie der Vorgänger das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit Renault ist. Die Nähe zum Kangoo wurde der ersten Generation von vielen Kunden angekreidet, weshalb man nicht müde wird zu betonen, dass die neue Modellreihe deutlich mehr Mercedes-Gene in sich trägt. Neben dem Citan, der sich mit seiner Ausstattung vor allem an Gewerbekunden und Handwerker wendet, sowie dem davon abgeleiteten Tourer als günstigen Personentransporter werden die Schwaben den kleinen Van auch als luxuriöseren Business-Van an den Start bringen.

Damit der Citan möglichst wenig nach Renault aussieht, bekam er ein typisches Mercedes-Gesicht verpasst, das an die Front der B-Klasse erinnert. Zentral im Kühlergrill mit drei doppelten Querlamellen prangt der in Chrom gefasste Mercedes-Stern. Darüber macht sich auf der lackierten Nase ein weiterer kleiner Stern breit. Die schräg angestellten H7-Scheinwerfer (LED-Scheinwerfer kosten Aufpreis) tragen einen doppelten LED-Tagfahr-Lidstrich. Im Interieur übernimmt der Citan vom Renault das Grundlayout der Armaturentafel. Mercedes setzt mit nun runden Luftauslässen und runderen Formen eigene Akzente.

Zu haben ist der Citan zunächst als Kastenwagen und als verglaster Tourer mit einem Radstand von 2716 Millimetern und einer Außenlänge von 4,50 Metern. Später wird es weitere Varianten mit langem Radstand geben. Serienmäßig kommt der Citan Kastenwagen mit einer Schiebetür auf der rechten Seite. Gegen Aufpreis gibt es auf der Gegenseite ein zweites Schiebeportal. Der Tourer hat immer zwei Schiebetüren. Den Heckzugang gewährt im Transporter eine asymmetrisch geteilte Hecktür. Optional ist eine große Heckklappe zu haben. Beim Tourer ist es genau anders herum. Die große Heckklappe ist Serie, die Flügeltüren gibt es gegen Aufpreis. Die Ladekapazität des Citan Kastenwagens beträgt bis zu 2,9 m³. Zwei Europaletten passen quer hintereinander in seinen Laderaum. Bis zu 1,5 Tonnen beträgt die Anhängelast.

Zum Marktstart bilden drei Diesel und zwei Benziner, die alle die Abgasnorm Euro 6d erfüllen und auf vier Zylinder setzen, die Motorenpalette. Immer mit an Bord ist ein Start-Stopp-System. Neben dem Sechsgang-Schaltgetriebe ist für die jeweils stärkeren Diesel- und Benzinmodelle auch ein Siebenstufen-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Angetrieben werden immer nur die Vorderräder. Die Diesel leisten aus jeweils 1,5 Litern Hubraum 75, 95 und 116 PS. Der Citan 110 und der Citan 113 setzen auf 1,3-Liter-Benziner mit 102 und 131 PS. Den Kastenwagen gibt es ab 13.769 Euro netto, der Tourer kostet ab 22.779 Euro.

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