Harte Sanktionen bei Untervermietung von Stadtwohnungen in Innsbruck

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In Innsbruck gibt es 6000 Stadtwohnungen, die die IIG verwaltet. Sie kontrolliert verstärkt, ob diese untervermietet werden.
© Böhm

Innsbruck ist eine beliebte Stadt – sowohl zum Wohnen als auch zum Urlaubmachen. Internetplattformen ermöglichen ohne großen Aufwand, die eigenen vier Wände unterzuvermieten. Immer wieder werden dort auch städtische Wohnungen angeboten – trotz Verbots und drohender Sanktionen bis hin zur fristlosen Kündigung. Die Stadt Innsbruck will gegen derartigen Missbrauch von Stadtwohnungen härter vorgehen und die Kontrollen verschärfen. „Inserate, in denen Stadtwohnungen angeboten werden, bleiben nicht lange unentdeckt. Eine Untervermietung kann in letzter Konsequenz bis zu einer zwangsweisen Räumung der Wohnung führen“, erläutert Franz Danler, Chef der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG). Die Kontrolle dieser Inserate erfolgt nun engmaschiger.


Die Junge Volkspartei erinnert an ihre Forderung nach einem Nachtlokal am Areal des ehemaligen Hofgartencafés. Wie berichtet, kämpfen die SPÖ und ihre Jugendorganisationen dafür, dass das Lokal nach dem Wiederaufbau nicht zum Tagescafé wird. „Dass das Hofgartencafé auch als Nachtlokal für Innsbrucks Jugend betrieben werden soll, hat die Junge Volkspartei schon vor einem guten Jahr gefordert, als das endgültige Aus für die Veranstaltungslocation ,Hafen‘ im Westen der Stadt feststand“, teilt JVP-Landesobfrau Sophia Kircher mit. Sie freue sich jedoch über die rote Schützenhilfe und sieht den Druck auf Bürgermeister Georg Willi steigen. „Willi muss endlich Gespräche mit der Bundesverwaltung führen, um hier eine Änderung des Nutzungskonzeptes für das neu zu errichtende Hofgartencafé zu bewirken“, betont Kircher.


Kritik an der Budgetpräsentation von Bürgermeister Georg Willi übt Gemeinderat Gerald Depaoli (Gerechtes Innsbruck). Er fordert im Doppelbudget 2022/23 eine Entlastung für die Bürger statt „Prestigeprojekte“ wie die Neugestaltung des Bozner Platzes. Depaoli kritisiert zudem, dass Willi den Budgetvoranschlag nicht professionell mit den ressortführenden Stadtsenatsmitgliedern ausverhandelt habe. (TT)

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