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Dreierlandtag: Störfeuer aus dem Süden im Transit

Der Dreierlandtag schrammte nur knapp an einer Kampfabstimmung vorbei. Die Frächter-Klage empört.

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Ungewohnt emotional verlief gestern die Transitdebatte im Dreierlandtag in Alpbach, weil ein Antrag aus dem Trentino polarisierte.
© Mitterwachauer

Von Manfred Mitterwachauer

Alpbach – Spitz auf Knopf stand es gestern beim 20. und letzten Tagesordnungspunkt des Dreierlandtags im Congress Alpbach. Entgegen all der zuvor zur Schau gestellten Harmonie zwischen den Abgeordneten aus Tirol, Südtirol und dem Trentino. Schuld war der Antrag vierer Mandatare aus dem Trentino für eine „gemeinsame Verkehrspolitik zwischen Tirol, Trient und Bozen“. Was freilich so harmlos auf drei DIN-A4-Seiten daherkam, war aber allen voran für die Tiroler, aber auch Südtiroler schlichtweg inakzeptabel. Weil es – in schönen Worten verpackt – an den Grundfesten der Tiroler Anti-Transit-Politik rüttelte.


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