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TT-Analyse zur Causa Kempinski-Hotel: Betten-Affäre deckt Problemzonen auf

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Max Strozzi

Analyse

Von Max Strozzi

Folgt man den eigenen Angaben und Unterlagen des Luxushotels Kempinski in Jochberg, dann schießt der 5-Sterne-Superior-Palast über die von der Widmung erlaubte Bettengrenze hinaus. Auf mindestens 360 Betten kommt man bei der Durchsicht der offiziellen Hotel-Unterlagen, höchstens 300 Gästebetten wären laut Widmung in dem Nobelhotel erlaubt. Jetzt ist Aufklärung angesagt. Denn die Causa zeigt mehrere Problemfelder auf. Es stellt sich erstens die Frage, wie es zu einer solchen Überschreitung der Bettengrenze – und davon ist den Unterlagen und den Hotelangaben zufolge ganz einfach auszugehen – kommen kann und vor Ort gänzlich unbemerkt bleibt. Handelt es sich um einen Einzelfall, zeugt das von einem löchrigen Kontrollnetz? Oder wird mitunter nicht immer so ganz genau hingeschaut?


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