WSG Tirol besiegte die Admira dank Elfertor in der 90. Minute

Die WSG Tirol feierte am Samstagabend in der Südstadt ihren zweiten Saisonsieg. Giacomo Vrioni erzielte nach einem Foulelfmeter in der Schlussminute den Goldtreffer. Durch das 1:0 gegen die Admira verließen die Tiroler den letzten Tabellenplatz in der Bundesliga.

  • Artikel
  • Diskussion
Joker Giacomo Vrioni traf in der 90. Minute zum umjubelten 1:0 aus WSG-Sicht.
© GEPA pictures/ Michael Meindl

Maria Enzersdorf – Die WSG Tirol ist die Rote Laterne in der Bundesliga los. Die Wattener setzten sich am Samstagabend in der Südstadt mit 1:0 gegen die Admira durch und feierten ihren zweiten Saisonsieg.

Giacomo Vrioni holte kurz vor Schluss einen Elfmeter heraus und verwandelte diesen selbst eiskalt. In der Tabelle machte die Elf von Trainer Thomas Silberberger nach dem zwölften Spieltag einen Sprung auf Platz zehn. Der LASK und Altach, die nun zwei Zähler hinter der WSG liegen, spielen erst am Sonntag – und das im direkten Duell.

⚽ Bundesliga, 12. Spieltag

  • FC Admira - WSG Tirol 0:1 (0:0). Tor: 0:1 (90.) Vrioni (Elfmeter)
  • WAC - SK Austria Klagenfurt 2:1 (1:0). Tore: 1:0 (16.) Röcher, 1:1 (46.) Timossi Andersson, 2:1 (51.) Liendl
  • FK Austria Wien - SV Ried 4:1 (2:1). Tore: 1:0 (4.) Fischer, 1:1 (9.) Chabbi, 2:1 (17.) Djuricin, 3:1 (54.) Keles, 4:1 (89.) Teigl

Sonntag:

  • LASK - SCR Altach 14.30 Uhr
  • TSV Hartberg - Rapid Wien 14.30 Uhr
  • Red Bull Salzburg - Sturm Graz 17.00 Uhr

Zum Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels ging auf das Konto der Gäste aus Wattens. Thomas Sabitzer tauchte nach einem Patzer in der Admira-Abwehr allein vor dem Tor auf, überhob aber sowohl Admira-Keeper Andreas Leitner als auch das Gehäuse der Hausherren. In der 22. Minute fand Sabitzer in Leitner seinen Meister, zehn Minuten später verfehlte Denis Tomic das Ziel.

Auch die Admira kam hin und wieder vielversprechend in den gegnerischen Sechzehner, so etwa in der 37. Minute, als WSG-Tormann Benjamin Ozegovic einen Abschluss von Marco Hausjell bändigte und Marlon Mustapha den Nachschuss weit über die Latte drosch. Ozegovic stand für den an einer Knieverletzung laborierenden Stammgoalie Ferdinand Oswald im Tor.

Es war ein Last-Minute-Sieg. Aufgrund der zweiten Hälfte ist der Sieg auch verdient, da wir eine Spur besser und gefährlicher als die Admira waren. Wir haben heute mit dem Start in die Rückrunde ein neues Kapitel aufgeschlagen.
Thomas Silberberger, WSG-Trainer

In der zweiten Hälfte waren zunächst die Tiroler gefährlicher. Ein Kopfball von Sabitzer in der 51. Minute ging daneben, wenige Sekunden später köpfelte der Cousin des Bayern-Profis Marcel Sabitzer in die Arme von Leitner. In der 65. Minute hatte sich der eingewechselte Vrioni bereits gegen Leitner durchgesetzt, konnte den Ball im Fallen aber nicht ins Tor bugsieren.

Erst gegen Ende der Partie wurde auch die Admira wieder aktiver - Mustapha legte ein sehenswertes Solo hin, sein Schuss stellte allerdings kein echtes Problem für Ozegovic dar (80.). Die entscheidende Szene folgte in der 90. Minute. Vrioni wurde von Yanick Brugger im Strafraum gelegt, den dafür verhängten Strafstoß verwertete der "Joker" sicher.

Siege für die Austria und den WAC

In den beiden anderen Samstagsspielen der Bundesliga gingen die Austria und der WAC als Sieger vom Platz. Die Wiener fertigten zuhause die SV Ried mit 4:1 ab. Die Wölfe setzten sich im Kärnten-Derby gegen Aufsteiger Austria Klagenfurt mit 2:1 durch. (TT.com, APA)

📊 Die aktuelle Tabelle der Bundesliga:


Kommentieren


Schlagworte