Ein Sieg mit bitterer Note: Schwaz scheiterte im Europacup

Sparkasse Schwaz Handball Tirol siegte am Samstag im Europacup-Rückspiel gegen Famagusta mit 26:25, aber verpasste dennoch den Aufstieg in Runde drei.

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Sebastian Spendier und Co. schieden erhobenen Hauptes aus dem Europacup aus.
© De Moor

Von Benjamin Kiechl

Nikosia – Mut, Wille und Kämpferherz. All das nahmen die Schwazer Handballer mit auf die Insel. Auf Zypern setzten Spielmacher Gerald Zeiner und Co. in einem packenden Europacup-Rückspiel gegen Famagusta alles auf eine Karte, um das Handball-Wunder doch noch zu schaffen. Nach der 24:27-Niederlage im Hinspiel musste ein Sieg her. Der gelang auch, fiel mit 26:25 (12:10) aber einen Tick zu niedrig aus, um die Tür in die dritte Runde des European Cups aufzustoßen.

„Ein bitteres Ausscheiden, wir haben uns wesentlich besser auf den Gegner eingestellt und ein tolles Spiel abgeliefert“, sagte Trainer Frank Bergemann und lobte das Kollektiv.

Die Tiroler verkauften sich auf der Urlaubsinsel im Mittelmeer teuer. In der 37. Minute zogen die Adler mit 16:12 davon. Dieser Vier-Tore-Vorsprung hätte für den Aufstieg gereicht. „Nach Ballverlusten sind die Zyprioten leider wieder drangekommen. Bis 90 Sekunden vor Schluss war aber noch alles drin“, analysierte Bergemann den Handball-Krimi auf der Insel. Mit einem Gesamtscore von 52:50 durfte letztlich Famgusta als Sieger vom Parkett.

Auf heimischem Boden indes ging die Erfolgsserie von medalp Innsbruck weiter. Die Mannschaft von Trainer Klaus Hagleitner eilte am Samstag in der HLA Challenge West in Bregenz zu einem 28:18-Sieg und führt nach sieben Siegen die Tabelle an. Das Schwazer Future Team durfte über einen 28:21-Erfolg gegen Salzburg jubeln.

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