Mehr Höhenflüge als Tiefschläge für Binder in turbulenter Saison

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Wohin führt der Weg von René Binder 2022?
© Stefano Arcari

Mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen beendete René Binder seine Langstreckensaison am vergangenen Wochenende. Obwohl der Abschluss in der European Le Mans Series (ELMS) in Portimão nicht nach dem Geschmack des Zillertalers war. Ein Unfall seines Teamkollegen Memo Rojas führte dazu, dass Binder keinen einzigen Renn-Kilometer fahren konnte. In der Gesamtwertung landete man auf dem fünften Endrang.

Fragt man den 29-Jährigen nach seinem Highlight der Saison, muss Binder nicht lange überlegen: „Der Gesamtsieg bei der Asian Le Mans Series.“ Zusammen mit dem österreichischen Landsmann Ferdinand Habsburg und Ye Yifei schnappte man sich den Erfolg: „Das war mein bisher größter Erfolg im Langstreckensport.“

Apropos Habsburg – der feierte beim Langstreckenklassiker in Le Mans seinen größten Triumph. Dort gewann der Salzburger die LMP2-Klasse. Ein Podium mit dem Duqueine-Team hatte auch Binder angestrebt – am Ende wurde es der 9. Platz in der stark besetzten LMP2-Serie: „Da hat uns sicher eine Sekunde auf die Autos von WRT gefehlt. Abgesehen davon konnte ich sicher das Maximum aus unserem Paket herausholen.“

Dass er kurz vor dem Saisonende in Spa-Francorchamps den zweiten Platz bejubeln durfte, entschädigte den Neffen des Tiroler Formel-1-Pioniers Hans Binder sicher ein wenig.

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Und jetzt? Zuerst einmal durchatmen und dann die „vier, fünf Angebote sondieren. Es ist alles offen. Mittelfristig ist der Aufstieg in die höchste Liga, das heißt in die neue LMDh-Klasse, das Ziel. Dafür brauche ich im kommenden Jahr das richtige Auto.“

Auch ein Verbleib beim Duqueine-Rennstall scheint nicht ausgeschlossen. (suki)


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