1:2-Niederlage für die WSG: Wer zu spät aufwacht, den bestraft der LASK

Nach einer desolaten ersten Halbzeit verlor die WSG Tirol das ÖFB-Pokal-Achtelfinale beim LASK mit 1:2. Rapid gewann mit 3:0.

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Fabian Koch und Co. machten am Donnerstag gegen den LASK mit Torschütze Michorl keine gute Figur.
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Von Tobias Waidhofer

Pasching – Es ist ein ungeschriebenes Fußball-Gesetz: Wer die Tore nicht schießt, bekommt sie. Und irgendwie war genau das nach der Anfangsviertelstunde des ÖFB-Cup-Achtelfinal-Duells zwischen dem LASK und der WSG der einzige Hoffnungsschimmer aus Tiroler Sicht.

Denn der krisengeschüttelte LASK hatte am Donnerstag von Beginn an das Messer zwischen den Zähnen, spielte die Tiroler in der Anfangsphase quasi an die Wand. Doch die Linzer ließen in Person von Karamoko (7.), Goiginger (11.), Horvath (12.), und Michorl (14.) eine Chance nach der anderen liegen. Aber nachdem Denis Tomic einen Freistoß neben das Tor gezirkelt hatte, öffneten sich für den LASK die Tor-Schleusen: Die WSG schenkte den Ball bei einem eigenen Einwurf her, Maxime Awoudja schlug ein Luftloch und Ex-Wacker-Kicker Sascha Horvath blieb nach 30 Minuten nicht viel mehr, als Danke zu sagen.

Nicht viel besser sah die WSG-Defensive dann beim zweiten Treffer aus, denn Peter Michorl hatte an der Strafraumgrenze alle Zeit der Welt, um das Leder ins Eck zu zirkeln (34.). Und der LASK hätte durchaus weitere Treffer erzielen können ...

Was Trainer Thomas Silberberger von der Leistung hielt? Verständlicherweise ziemlich wenig, der WSG-Coach wechselte zur Pause gleich viermal (!). Und siehe da, die Tiroler waren in der Folge deutlich aggressiver und wurden in der 49. Minute postwendend mit dem Anschlusstreffer durch Giacomo Vrioni belohnt. Auf der anderen Seite rettete Ozegovic gegen Michorl. Es blieb ein chancenreiches Spiel – nur im Unterschied zur ersten Halbzeit diesmal auf beiden Seiten. Nach einer knappen Stunde übernahmen aber wieder die Gastgeber das Kommando.

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Doch die Linzer trafen nicht – und so war der Spielausgang auch in der Schlussphase völlig offen. Der heißersehnte Ausgleich gelang jedoch nicht mehr, auch weil Alex Ranacher fünf Minuten vor dem Ende den Ball nicht unter Kontrolle bekam und LASK-Goalie Schlager in der Nachspielzeit einen Wallner-Kopfball stark parierte. Die ÖFB-Pokal-Saison ist für die Tiroler vorbei – schon am Sonntag (14.30 Uhr) geht es in der Meisterschaft gegen die Wiener Austria weiter.

Im Viertelfinale steht auch Rapid, das sich beim 3:0-Erfolg bei Zweitligist Amstetten keine Blöße gab.


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