Tagung in Innsbruck zu Gebäuden aus der NS-Zeit ab 4. November

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Innsbruck – „Ver-/Störende Orte. Zum Umgang mit NS-kontaminierten Gebäuden“: So lautet der Titel einer großen, international besetzten Tagung, die von 4. bis 6. November im Großen Saal des Innsbrucker Landhauses stattfindet.

Veranstalter sind das Institut für Zeitgeschichte und das „Archiv für Bau.Kunst.Geschichte“ der Uni Innsbruck in Kooperation mit der Kunstuni Linz und dem Haus der Geschichte. Die Tagung hängt mit einer vom Land Tirol geförderten neuen Studie zusammen, die sich mit dem 1938/39 errichteten Verwaltungssitz für den Reichsgau Tirol-Vorarlberg auseinandersetzt – heute haben in diesem Komplex ja Landtag und Landesregierung ihren Sitz. Den Auftakt bildet am 4. November um 17 Uhr die Studien- und Buchpräsentation „Vom Gauhaus zum Landhaus. Ein Tiroler NS-Bau und seine Geschichte“ mit Hilde Strobl und Christian Mathies.

Wie geht man generell mit dem (un-)sichtbar belastenden Erbe um? Auf welche Weise lässt sich die Geschichte betreffender Häuser präsent halten? Wie können die derzeitigen Nutzer den Verpflichtungen gerecht werden, die ein solches Gebäude mit sich bringt? Brisante Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt der Tagung.

Das gesamte umfangreiche Programm ist online zu finden (https://www.uibk.ac.at/events/info/2021/tagung-landhaus-verstoerende-orte.html) und öffentlich zugänglich. Anmeldungen sind noch bis zur Tagung unter anmeldungen-zeitgeschichte@uibk.ac.at möglich. (TT, md)

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