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AAB will Ausweisung von Vorbehaltsflächen in Innsbruck forcieren

Schwarze Innsbrucker Arbeitnehmer stellen sich damit gegen bisherige Linie der ÖVP-Stadtpartei. BM Willi kündigt zeitnah neuen Vorstoß an.

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Die Preise fürs Wohnen galoppieren in Innsbruck seit Jahren davon. Nun könnte es in Sachen Bodenpolitik – konkret bei der Ausweisung von Vorbehaltsflächen für den sozialen Wohnbau – neue Bewegung geben.
© Falk

Innsbruck – Die Innsbrucker Stadtpolitik ist und bleibt jederzeit für Überraschungen und unerwartete Wendungen gut – das zeigt jetzt auch das Beispiel Raumordnungs- und Bodenpolitik: Wie der AAB Innsbruck gestern in einer Aussendung mitteilte, habe die Bezirksleitung am Donnerstag „nach intensiven Beratungen“ einstimmig beschlossen, sich für die Ausweisung von Vorbehaltsflächen für geförderten Wohnbau in der Landeshauptstadt einzusetzen. Und weiter: „Sollte dieses Thema erneut im Innsbrucker Gemeinderat behandelt werden, so werden die beiden AAB-GemeinderätInnen Andreas Wanker und Birgit Winkel einem entsprechenden Antrag zustimmen.“

Das Brisante an der Sache: Die Vertreter des schwarzen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerflügels stellen sich damit ganz klar gegen die bisherige Linie der Stadt-ÖVP, die BM Georg Willi (Grüne) in Sachen Vorbehaltsflächen bislang stets die kalte Schulter gezeigt hatte.


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