75 Jahre und weiter in Torlaune: Schwazer Sieg war nie in Gefahr

Schwaz Handball Tirol garnierte am Samstagabend das Vereinsjubiläum mit einem Schützenfest zum 29:26-Sieg gegen HSG Graz und schwelgte in Erinnerungen.

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Mit einem starken Auftritt gegen Graz eilte Topscorer Petar Medic mit Schwaz zum Sieg.
© Böhm

Von Benjamin Kiechl

Schwaz –Wiedersehen macht Freude, hieß es am Samstag in der Schwazer Osthalle. Zum 75-Jahr-Handball-Jubiläum in der Stadt Schwaz gaben sich viele Ex-Spieler und Funktionäre ein Stelldichein und die Kampfmannschaft von Sparkasse Schwaz Handball Tirol zeigte schon vor dem gemütlichen Teil des Abends ein Schützenfest.

Mit einem 29:26-(15:13)-Sieg jubelten die Adler über den fünften Saisonsieg und gaben nach der schmerzhaften 22:30-Niederlage in der HLA-Meisterliga bei den Fivers die richtige Antwort. Damit festigten die Tiroler Platz fünf in der Tabelle. Nach der Länderspiel-Pause wollen die Tiroler gegen Aufsteiger Bad Vöslau (12.11.) auf die Überholspur einbiegen.

Der Handball-Abend war ganz nach dem Geschmack von Trainer Frank Bergemann, der einen ungefährdeten Heimsieg seiner Mannschaft sah. „Die zwei Punkte und den Sieg mit drei Toren Unterschied nehmen wir gerne mit, natürlich hätte das Resultat auch klarer ausfallen können“, sagte der Coach.

Gratulierten zum Jubiläum (Bild links, v. l.): LHStv. Ingrid Felipe, Philip Zangerl (Sparkasse), BM Hans Lintner, Klaus Hauser (Obmann Handball Schwaz) und Matthias Zitterbart (Sportstadtrat).
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In der Schlussphase durften auch viele junge Spieler ein paar Einsatzminuten sammeln. Neben Richard Wöss (Muskelfaserriss), der von Clemens Wilfling hervorragend vertreten wurde, musste auch Felix Kristen (Bänderriss) verletzt pausieren. Besonders motiviert zum Jubiläum zeigte sich „Hexer“ Aliaksei Kishou im Tor, der mit starken Paraden glänzte und seine Vorderleute antrieb. Trainer Bergemann strich neben Topscorer Petar Medic (10 Tore) auch die gute Deckungsleistung von Emanuel Petrusic und Co. hervor.

Seinen Teil zur Feierstimmung trug auch das Future Team mit einem 33:29-Sieg gegen Bregenz II bei. Der Auftritt machte bei Schwaz-Obmann Klaus Hauser und Co. jedenfalls Lust auf mehr.

Legendentreff in der Osthalle (Bild rechts, v. l.): Christian Niederstätter (80er-Jahre), Andreas Hamberger (80er, 90er), Manfred Lechner (50er, 60er) und Lukas Huber (80er, 90er), sitzend Rudolf Ecker (70er, 80er).
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Bei Speis und Trank ließen die Schwazer Handballer Anekdoten der Anfangsjahre (Gründung TU Schwaz 1946), vom Erstliga-Aufstieg in der Saison 2003/04 oder dem sensationellen Cupsieg 2011 Revue passieren. Kapitän Alexander Wanitschek und Kreisläufer Balthasar Huber sind nur zwei Beispiele von vielen, dass die Handball-Leidenschaft in Schwaz von Generation zu Generation weitergetragen wird.


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