Das Höttinger Bild bekommt einen Trinkwasserbrunnen

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Innsbruck – Es ist eine lange Geschichte, die Wiederherstellung der Wasserversorgung am Höttinger Bild. Nach drei Jahren am Trockenen liegt nun ein genehmigungsfähiges Projekt vor. Statt die Wasserzufuhr über eine neue Quelle zu realisieren (das war aufgrund fehlender Zustimmung von Grundeigentümer nicht möglich), soll nun die bisherige Wasserversorgungsanlage saniert und eine UV-Anlage zur Desinfektion des Trinkwassers errichtet werden. Der dazu notwendige Strom wird über eine neue Leitung sichergestellt, die vom Gramartboden zum Höttinger Bild reicht und damit sowohl die Höttinger-Bild-Kapelle als auch das Turnerheim mit Strom versorgen kann.

„Mir war es als Bürgermeister und Bewohner von Hötting immer ein großes Anliegen, das Höttinger Bild wieder mit Trinkwasser zu versorgen – als großer Wunsch aller Erholungssuchenden. Viele Verhandlungsrunden waren notwendig – vor allem mit Grundeigentümern, aber auch mit der Pfarre Hötting und dem Stift Wilten“, freut sich Bürgermeister Georg Willi (Grüne). Er bedankt sich vor allem bei Projektleiter Siegfried Ploner von den Innsbrucker Kommunalbetrieben, „ohne dessen Hartnäckigkeit das Werk wohl nicht gelungen wäre“.

Auch Vizebürgermeister Hannes Anzengruber (ÖVP) ist erleichtert über die Lösung des Trinkwasser-Problems. „Das ist ein wesentlicher Mehrwert für den Naherholungsraum mit einer ‚Win-win‘-Situation“, sagt Anzengruber. (dd)


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