Ein Filmabend im Zeichen der Flucht im Innsbrucker Cinematograph

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Geschäftsfrau Nora nutzt auch ihre Kontakte zur Republikanischen Partei, um auf allen Ebenen für die Kinder zu kämpfen.
© Jakob Fuhr

Innsbruck – Nora, eine konservative Geschäftsfrau in Miami, hat die Vollmacht für Tausende Kinder, die durch ihre Geburt auf US-amerikanischem Boden automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhalten haben. Die Eltern dieser Kinder können nämlich jederzeit abgeschoben werden. Der Dokumentarfilm „Arche Nora“ handelt nicht nur von Nora und „ihren“ Kindern, sondern begleitet drei emanzipierte Frauen bei ihrem Kampf für eine bessere Zukunft.

Die Premiere des Films der österreichischen Regisseurin Anna Kirst findet heute um 20 Uhr im Innsbrucker Cinematograph statt. Im Anschluss wird es eine Diskussion mit der Regisseurin und Efendi Onay geben. Onay leitet die WG Biwak von SOS-Kinderdorf in Hall. „Bei uns leben unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Es sind Kinder, die kommen in ein fremdes Land zu fremden Menschen“, sagt Onay. Und obwohl das Fremdsein in einem fremden Zuhause viele Herausforderungen mit sich bringt, funktioniere das Zusammenleben den Umständen entsprechend sehr gut. (TT)


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