Europa bietet „Ablenkungen“ für die kriselnden Klubs Sturm und LASK

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Rapid-Akteur Robert Ljubicic (r.) trifft heute in Zagreb auch auf einen Teil seiner Familie.
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Innsbruck – Rapid ist mit einer großen Portion Optimismus zum Auswärtsspiel der Europa-League heute (21 Uhr, live ServusTV, Sky) gegen Dinamo Zagreb angereist. Die Hütteldorfer treten mit der Referenz von zuletzt sechs Pflichtspielen ohne Niederlage an. Zuversicht schöpft man auch aus dem 2:1-Heimsieg vor zwei Wochen im ersten Duell.

Das zweite Kräftemessen mit Dinamo ist für den weiteren Verlauf der Gruppe H von großer Bedeutung. Nach drei Runden liegt West Ham United unangefochten an der Spitze, dahinter folgen Dinamo, Rapid und Genk mit je drei Zählern. Der Zweite bestreitet gegen einen Champions-League-Gruppendritten ein Play-off um die Achtelfinal-Teilnahme, der Dritte steigt in die Zwischenrunde der Conference League um. Schon mit einem Punkt in Zagreb würde Rapid dem Überwintern im Europacup näher kommen. Um dies zu schaffen, müsse an die Darbietung von vor zwei Wochen angeknüpft werden, betonte Trainer Dietmar Kühbauer: „Da war Zagreb total überrascht, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben, und jetzt wollen sie den Spieß umdrehen. Aber wir wollen alles daran setzen, dass wir ungeschlagen bleiben.“

Sturm Graz kann heute (18.45 Uhr, live ORF 1) nach den jüngsten Tiefschlägen in der Liga im „Rückspiel“ beim spanischen Tabellenführer Real Sociedad San Sebastian eigentlich nur positiv überraschen. „Ein Erfolgserlebnis gegen den spanischen Tabellenführer würde etwas auslösen, das uns sicher Kraft geben würde, um aus dieser Negativserie wieder rauszukommen“, sagte Trainer Christian Ilzer, der sein ersatzgeschwächtes Team im Baskenland auf wenig Ballbesitz einstellte.

Der LASK kann sich in der Conference League von der Roten Laterne in der heimischen Bundesliga ablenken. Gelingt gegen den armenischen Vertreter FC Alashkert heute (18.45 Uhr, live Sky) ein voller Erfolg, würde das Überwintern im Europacup bei einem gleichzeitigen Sieg von Maccabi Tel Aviv gegen HJK Helsinki bereits fixiert sein. Den LASK plagen nicht nur Verletzungssorgen, auch Corona lässt die Athletiker nicht los. Mit Lukas Grgic und Mamoudou Karamoko wurden am Dienstag zwei weitere Profis positiv getestet. Insgesamt fünf Akteure sind es inzwischen. (APA, TT)


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