Plus

Manche Tiroler Touristiker wollen auf die Risikoliste

Wird Tirol für Deutschland zum Risikogebiet, gilt 2G. Das gefällt manchen Hoteliers, weil sie die PCR-Test-Pflicht für nicht umsetzbar halten.

  • Artikel
  • Diskussion (2)
Anstehen fürs Testen. Das gab es vor der Olympiahalle in Innsbruck bereits im Februar dieses Jahres, einen Tag vor Lockdown-Ende.
© De Moor

Von Anita Heubacher

Innsbruck – Lukas Scheiber, Vorstandsmitglied des Ötztal Tourismus und Hotelier in Obergurgl, hat schon einen Rechenstift gezückt. „Wir haben 110 Mitarbeiter, wenn sich 40 davon PCR-testen lassen müssen, wird das logistisch ein Problem.“ Bei 160 Wintertagen wären das allein für sein Hotel 3200 PCR-Tests. Einige seiner Mitarbeiter kommen aus dem Osten. Sie sind mit Sputnik geimpft, ein Impfstoff, der in Österreich trotz heftiger Intervention der Touristiker von der türkis-grünen Bundesregierung nicht anerkannt wurde. Dazu käme, dass einige Mitarbeiter sich schlicht nicht impfen lassen wollen. „Wir können die auch nicht unter Druck setzen, weil die ganze Branche unter Personalmangel leidet.“


Kommentieren


Schlagworte