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Abriss des Hüttegg-Restaurants: Ein Beirat, viele Interpretationen

Aus der Bodenordnungsabteilung heißt es, ein Abriss des Hüttegg-Restaurants sei nicht empfohlen worden.

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Unter Berücksichtigung einiger Empfehlungen des Gestaltungsbeirats wurde das Wellnesshotel am Hüttegg wie abgebildet umgeplant.
© Visualisierung: Schulz

Von Angela Dähling

Weerberg – Wie kann es sein, dass der Gestaltungsbeirat des Landes empfiehlt, das vier Jahre alte Berggasthaus Hüttegg in Weerberg abzureißen? Das fragen sich viele. Wie berichtet, hat Herbert Amon, der beim Hüttegg-Lift ein umstrittenes Luxushotelprojekt verwirklichen möchte, erklärt, dass er das Hüttegg nur aufgrund der Empfehlung des Gestaltungsbeirates abreißen würde. Auch in der Gemeindezeitung wird auf diese Empfehlung verwiesen. Ganz anders stellt das Diana Ortner (Dorferneuerungs- und Bodenordnungsabt. des Landes) dar. Ursprünglich sei ein anderer Plan für das Hotelprojekt eingereicht worden: Ein Gebäude, das wie ein riesiger Balken an der Hangkante situiert gewesen wäre. „Das Projekt war nicht passend und zu groß. Der Gestaltungsbeirat bat daher um Verbesserung“, schildert Ortner. Es sei bei der Gesprächsrunde zu einer hitzigen Diskussion mit Herbert Amon gekommen.


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