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Degradierung in Elternteilzeit: Tiroler Mutter kündigte zu Recht

Nachdem eine Akademikerin für die Elternteilzeit ans Regal versetzt wurde, sprach das Gericht ihr Kündigung bei Lohn bis Ende des Mutterschutzes zu.

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Eine Gebietsleiterin wurde während der Elternteilzeit zum Regaldienst herabqualifiziert. (Symbolbild)
© Fellner

Von Reinhard Fellner

Innsbruck – Dass in Österreich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – vor allem für Frauen – oft ein karrierehemmende Herausforderung darstellt, zeigt ein Tiroler Fall, der gerade am Arbeitsgericht entschieden wurde. Dorthin schritt eine zweifache Mutter und Akademikerin, um die Rechtsunwirksamkeit ihrer Versetzung während der Elternteilzeit für das zweite Kind feststellen zu lassen. Rechtsanwalt und Arbeitsrechtler Michael Rück brachte per Klage gegen eine Handelskette dazu am Landesgericht vor, dass seine Mandantin als in Elternteilzeit befindliche Gebietsleiterin nunmehr bis zum Auslaufen ihres mutterschaftsbedingten Kündigungsschutzes nur noch als einfache Filialmitarbeiterin beschäftigt werden sollte.


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