Käsiade in Hopfgarten: 25 Mal Gold für Käse aus Tirol

455 Proben wurden bei der 15. Käsiade in Hopfgarten eingereicht. Dabei räumten auch die Tiroler Teilnehmer wieder groß ab.

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Medienpreis: NR Josef Hechenberger, Sebastian Wimmer, Leonhard Schroll, Florian Kirchmair und LHStv. Josef Geisler (v. l.).
© AMT/Karg

Von Michael Mader

Hopfgarten i. Br. – Pandemiebedingt mit einem Jahr Verspätung wurden bei der 15. Internationalen Käsiade in der Salvena in Hopfgarten Käsespezialitäten von Käserei- und Molkereibetrieben aus dem In- und Ausland sowie von bäuerlichen Produzenten präsentiert. Insgesamt wurden heuer 455 Proben von 106 Betrieben aus Österreich, der Schweiz, Deutschland, Italien, der Slowakei, Polen, Tschechien und Russland eingereicht und am vergangenen Wochenende von einer internationalen Jury bewertet.

Auch wenn es 55 weniger Einreichungen als bei der 14. Käsiade gab, tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch, wie auch Stefan Hörtnagl vom Käserei- und Molkereifachverband bestätigt: „Wir hätten sogar mit weniger Proben gerechnet, wir waren positiv überrascht und auch die Stimmung war sehr gut.“ Die Milchwirtschaft sei ja auch mit einem kleinen blauen Auge davongekommen.

„Die Schwerpunkte der Käsebeurteilung liegen auf Geschmack, Geruch und Textur. In den unterschiedlichen Käseklassen werden Gold-, Silber- und Bronzemedaille vergeben. Alle Gruppensieger in Gold werden einer zweiten Prüfung unterzogen und so wird ein Sieger aller Klassen gekürt, der den Peak of Quality erhält“, erklärt Juryleiter Klaus Dillinger. Der beste Käse des Wettbewerbs ging in diesem Jahr an die Kärntnermilch aus Spittal an der Drau mit dem „Bio Wiesenmilch Almkäse“.

Doch auch die Tiroler Teilnehmer können zufrieden sein, sie landeten im internationalen Spitzenfeld: Sie wurden mit 25 Mal Gold, 27 Mal Silber und 13 Mal Bronze ausgezeichnet. Als Sieger des Medienpreises ging schlussendlich die Almkäserei Niederkaser aus der Kelchsau mit dem „Tiroler Almkäse g. U.“ hervor.


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