Ein Spiel, sinnbildlich für die ganze Herbstsaison der Wacker-Damen

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Die Wacker-Damen um Kapitänsfrau Eva Maria Dengg hätten am Sonntag neuerlich den Sieg vor Augen gehabt.
© Falk

Von Florian Madl

Die Ländle-Reise der Wacker-Damen zum FC Vorderland begann so verheißungsvoll – und endete wie in sieben von acht Fällen zuvor mit einer Niederlage, diesmal 1:2 (0:0). Die 19-jährige Jana Mayer hatte die Tirolerinnen unmittelbar nach Beginn der zweiten Hälfte in Führung gebracht (48.), in Minute 57 und 84 schlugen die Vorarlbergerinnen schließlich zurück. „Es war wie meistens in dieser Saison“, stellte Trainer Benjamin Stolte ernüchtert fest. Neuerlich hätte man die Chance auf einen Sieg gehabt, der Bundesliga-Mittelständler wäre wie viele Teams zuvor in Reichweite gewesen. „Wir konnten es einfach nicht rüberbringen“, stellte Stolte fest.

Es war fürwahr nicht die Saison der Schwarz-Grünen, die sportlich durchaus mehr Potenzial hätten. „Aber es war wie ein Thriller, wir wurden von einer beispiellosen Serie an Krankheitsfällen eingeholt.“ Neben acht Corona-Fällen innerhalb von eineinhalb Monaten verzeichnete man auch grippebedingte Ausfälle, die Diana Lemesova, Patrícia Chládeková und ihren Kolleginnen das Leben erschwerte.

Die Hoffnung auf einen positiven Saisonabschluss lebt für das Tabellen-Schlusslicht zumindest im Cup weiter. Kommenden Samstag (15 Uhr) trifft man am Kunstrasen von Bad Vigaun auf den SG Tennengau. Trainer Benni Stolte legt sich schon vorab fest: „Unser Saisonziel: in die zweite Runde aufsteigen und nicht aus der Bundesliga absteigen.“ Im Trainerteam des FC Wacker bleibt alles gleich, der Spielermarkt soll dennoch gesichtet werden.

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