Heimische Skiführer sind Unesco-Kulturerbe

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Beim Berg-und-Skiführer-Verband freut man sich über die Aufnahme ins Unesco-Verzeichnis.
© Irene Rapp

Innsbruck – Der Verband der Österreichischen Berg- und Skiführer mit seiner Zentrale in Innsbruck freut sich über die Aufnahme in das Verzeichnis der Unesco für immaterielles Kulturerbe. Diese ist vergangene Woche offiziell vollzogen worden. „Es zeigt dies die Wertschätzung für den verantwortungsvollen Beruf der Berg- und Skiführerinnen und -führer, welche den Alpinismus und Tourismus in unserem Land und über die Grenzen hinaus maßgeblich geprägt haben und auch weiterhin mitgestalten“, sagt Walter Zörer, Präsident des Verbandes.

Waren es zu Beginn des Alpinismus zunächst Bauern und Jäger, die Besucher durch unwegsames Gelände führten, entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts daraus ein eigenständiger Beruf. Bergführer benötigen nach wie vor ein umfangreiches Wissen hinsichtlich Wetter, Orientierung, Tourenplanung, Lawinen- und Naturkunde, um Personen sicher ans Ziel zu bringen.

Darüber hinaus sind Berg- und Skiführer auch Experten in vielen weiteren Bereichen des Alpinismus, wie der Verband betont: Viele Bergführer sind durch ihr Wissen in Lawinenkommissionen und der Bergrettung tätig. Durch den im Beruf zugrunde liegenden Respekt vor der Natur fungieren sie auch nach außen als Vermittler wichtiger Themen wie Naturschutz oder Klimawandel. In Österreich gibt es insgesamt etwa 1500 Berg- und Skiführerinnen und -führer. (TT)

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