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TT-Leitartikel: Das etwas andere Wahlkampf-Budget

Wahlzuckerln wird es im Tiroler Doppelbudget 2022/2023 keine geben, vielmehr sollen die Schulden unter einer Milliarde bleiben. Trotz der Rekord-Schuldenlast wird Schwarz-Grün um Stabilität bemüht sein. Schon allein wegen der Landtagswahl 2023.

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Peter Nindler

Leitartikel

Von Peter Nindler

Für Landeshauptmann und Finanzreferent Günther Platter (VP) ist die Situation nicht neu: Auch in den ersten Jahren seiner Amtszeit zwischen 2008 und 2011 war er wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise mit einer davongaloppierenden Neuverschuldung konfrontiert. Ab 2012 bilanzierte das Land dann wieder ausgeglichen, der Schuldenstand pendelte sich bei rund 250 Millionen Euro ein. Tirol gilt deshalb als finanzielles Muster-Bundesland, das im Budget nicht tricksen und keine Schulden auslagern musste. Und das Familiensilber von Hypo Tirol Bank, der Wohnbauförderung oder des Landesenergieversorgers Tiwag eisern zusammenhält.


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