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Wie wir in Zukunft fahren und tanken werden

Mobilität, Fahrzeuge und Tankstellen verändern sich gegenwärtig rasant. Eine Entwicklung, die bei Fahrzeugbesitzern auch zu Verunsicherung führt. Es gilt Antworten zu finden, mit welchen Fahrzeugen wir uns künftig fortbewegen und wo und wie wir künftig Treibstoff oder Strom „tanken“.

Das GUTMANN Tankstellennetz umfasst rund 100 Tankstellen in Österreich.
© Gutmann

Kein Stein bleibt auf dem anderen – und doch wird es Konstanten geben. Die Tankstellen als solche verändern sich nämlich zweifellos, werden aber ganz sicher nicht obsolet. „Tankstellen gibt es auch in Zukunft, doch sie werden verstärkt zu Orten für das Hochleistungsladen“, sagt Albert Gutmann, Geschäftsführer und Inhaber der Gutmann GmbH. „Das schnelle Laden mit Strom von E-Mobilen findet nicht in Tiefgaragen, sondern an den Tankstellen mit dem ‚Hyper-Charger‘ statt“. Tankstellen hätten zudem weitere entscheidenden Vorteile: Sie liegen nahe an der Straße und sind somit gut erreichbar, verfügen über ausreichend Platz und bieten Infrastruktur wie zum Beispiel Shops.

Vor Ort an den Tankstellen gelte es deshalb, um die Relevanz der Tankstelle zu erhalten, „möglichst gute und leistungsfähige Kabel anzubieten“, betont der Mobilitätsexperte und Junior-Chef Alexander Gutmann. Mit dem Elektromobilitäts-Anbieter „da emobil“, einer Kooperation mit dem Tiroler Elektro-Unternehmen „Fiegl & Spielberger“, habe man diesbezüglich Akzente gesetzt, sowohl was die Qualität des Ladens als auch die Standort- Vorteile betreffe.

An eine lineare und ausschließliche Entwicklung hin zur E-Mobilität glaubt Alexander Gutmann aber dennoch nicht. Vielmehr werden es zu einer Ausdifferenzierung kommen: „Womöglich fahre ich künftig in der Stadt mit dem E-Auto und setze ansonsten auf eine andere Technologie, etwa auf Wasserstoff oder synthetisch hergestellte, Co2-neutrale E-Fuels“.

„Energiediversität“, „Technologie-Offenheit“ und „Standortvielfalt“ sind laut Alexander Gutmann die maßgeblichen Themen für die nähere Zukunft. „Es wird bis 2030 – optimistisch gedacht – an die 30 Prozent E-Autos geben“, meint er. Diese würden wohl nicht nur an den Tankstellen geladen, sondern auch mittels „Langsam-Laden“ Zuhause. Außerdem würden in Zukunft höchstwahrscheinlich E-Fuel, Strom und Wasserstoff nebeneinander existieren.


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