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Mils: „Neue Namenslisten sollen ausgebremst werden“

Vorstöße für Wahlplakatverzicht oder Podiumsdiskussion fanden in Mils keine Mehrheit. Auch Präsentation im Dorfblatt sorgt für Konflikte.

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Das Milser Gemeindeamt scheint als Ziel begehrter denn je.
© Domanig

Mils – Schon 2016 ritterten sechs Listen um den Einzug in den Milser Gemeinderat, bei den Wahlen am 27. Februar 2022 könnten es gar acht oder mehr sein. Fix ist, dass drei Gemeinderäte – Ruth Plaikner, Stefan Unterberger und Eveline Gundolf –, die heuer im Mai aus der Fraktion „Lebenswertes Mils“ ausgetreten sind und seither als freie Mandatare agieren, mit der neuen Liste „Zukunft Mils“ ins Rennen gehen. Im Dezember wird auch Gemeindevorstand Josef Leitner entscheiden: „Wenn ich antrete, dann nicht mehr gemeinsam mit den Grünen, sondern, wie 1998, mit der Namensliste ‚Treffpunkt Mils‘“ – die „parteiunabhängig, frei und vernetzt“ sein solle.

Leitner wie Plaikner kritisieren im Vorfeld jedenfalls, dass neuen Listen mit ihren knappen finanziellen Mitteln kaum Möglichkeit gegeben werde, sich den Wählern vorzustellen. Plaikner hätte vorgeschlagen, aus Umwelt- wie Fairnessgründen diesmal auf Wahlplakate im Dorf ganz zu verzichten oder sie zumindest auf drei ausgewählte Plätze zu beschränken.


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