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Medikamente für Blutkrebs-Patienten: Neue Waffen gegen Leukämie

Die moderne Krebsmedizin macht weiter riesige Fortschritte. Neue Medikamente können das Leben von Patienten mit einer aggressiven Form der Leukämie verlängern.

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Was aussieht wie ein wunderschönes Kunstwerk, ist in Wahrheit die Darstellung von Leukämiezellen.
© iStock

Von Nicole Strozzi

Innsbruck – Die akute myeloische Leukämie (AML) ist mit jährlich 320 Neudiagnosen in Österreich – davon etwa 40 in Tirol – eine seltene Erkrankung, aber die häufigste Form akuter Leukämien in Österreich. Sie zählt zu den tödlichsten Krebserkrankungen. „Unbehandelt führt AML zum Tod, mit der richtigen Behandlung können wir aber einen erheblichen Anteil an Patienten dauerhaft heilen“, betont Dominik Wolf, Leiter der Innsbrucker Universitätsklinik für Innere Medizin V, Hämatologie und Onkologie.

Um den Krebs zurückzudrängen, wird diese Form von Blutkrebs mit einer Chemotherapie oder mit einer Chemotherapie und einer zusätzlichen Stammzelltransplantation behandelt. Im Gegensatz zur akuten lymphatischen Leukämie (ALL), die vorwiegend bei Kindern auftritt, ist AML eine Erkrankung der älteren Menschen. Der Großteil der Patienten ist über 60 Jahre alt.


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