ÖEHV-Frauen träumen nach 3:0 über Deutschland von Olympia

Die Tirolerin Janine Weber steuerte zwei Tore bei. Morgen geht man mit breiter Brust ins Spiel gegen Dänemark.

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Dreimal jubelte Österreich gestern gegen Deutschland – und zweimal stand die Tirolerin Janine Weber im Mittelpunkt.
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Füssen – Nach dem überraschenden Erfolg über den klaren Favoriten und Gastgeber Deutschland dürfen Österreichs Eishockey-Frauen von der erstmaligen Olympia-Teilnahme träumen. Zum Auftakt des Qualiturniers in Füssen setzte sich Rot-Weiß-Rot gestern 3:0 durch und darf nun morgen (15.30 Uhr) mit breiter Brust ins nächste Spiel gegen Dänemark gehen. Zum Abschluss wartet am Sonntag Italien. Nur der Gruppen-Erste löst ein Ticket für die Spiele in Peking im Februar 2022.

Theresa Schafzahl (19.) legte für die stark spielenden und aggressiv verteidigenden Österreicherinnen vor, die Tirolerin Janine Weber (35./SH, 55.) machte im Mittel- und Schlussdrittel den Coup gegen die A-Nation perfekt.

Österreichs Eishockey-Männer sind indes gestern gegen Belarus mit einer knappen 2:3-(1:1, 1:1, 0:0; 0:1)-Niederlage nach Verlängerung ins Vier-Nationen-Turnier in Jesenice (SLO) gestartet. Die aufgrund mehrerer Ausfälle verjüngte Truppe von Trainer Roger Bader holte durch Tim Harnisch (9.) und Alexander Lahoda (37.) zweimal einen Rückstand auf, musste sich schließlich aber doch noch geschlagen geben. Heute setzt Rot-Weiß-Rot das Turnier mit dem Spiel gegen Frankreich fort, am Samstag folgt Gastgeber Slowenien (jeweils 15.30). (APA)


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