Hilde-Zach-Literaturstipendien 2021 vergeben

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Anna Ladurner (l.) und Michèle Yves Pauty.
© Stadt Ibk/Niedrist

Innsbruck – Die Innsbrucker Autorin Anna Ladurner wurde mit dem Hauptpreis der Hilde-Zach-Literaturstipendien 2021 prämiert. Die mit 7000 Euro dotierte Auszeichnung wurde am Mittwoch vergeben. Den Förderpreis, dotiert mit 3000 Euro, erhielt die Innsbruckerin Michèle Yves Pauty. Die Jury, der heuer Valerie Besl der Agentur „vielseitig“, Kulturwissenschafterin Doris Eibl und TT-Redakteur Joachim Leitner angehörten, überzeugte bei Ladurner ihre „klare Sprache“, das „Gespür für Rhythmus und eindrückliche Bilder“ sowie ein „selbstbewusster und bewusst gewählter Ton“. Ihr Romanauszug „Hannah“ entwickle schon nach wenigen Zeilen einen Sog, „er zwingt zum Weiterlesen“, heißt es in der Begründung zur Preisvergabe. Bei Pauty hingegen wurde ein autobiografisch geprägter Erinnerungstext als „mutiges literarisches Konzept“ gelobt. Die Zach-Literaturstipendien werden seit 2008 jährlich vergeben. (TT)


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