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TT-Leitartikel: Endstation in der Transitpolitik

Die neue EU-Wegekostenrichtlinie hat – auf Sicht – das Potenzial, die Tiroler Anti-Transitpolitik in die Steinzeit zurückzukatapultieren. Die Antwort von Bund und Land? Ein erhobener Zeigefinger gen Brüssel. Einen Plan B gibt es nicht.

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Manfred Mitterwachauer

Leitartikel

Von Manfred Mitterwachauer

Geschieht nicht noch ein Wunder, wird Tirol bereits in einem Jahrzehnt neidvoll auf das Jahr 2021 blicken. Als „nur“ knapp 2,5 Millionen Transit-Lkw über den Brenner gerollt waren. Denn wird der Reformentwurf der neuen „Eurovignette“ (Wegekostenrichtlinie) in wenigen Monaten unverändert so vom EU-Parlament angenommen, wie diese Woche vom Rat der EU beschlossen, dann ist der Brennerpass nicht mehr nur der billige Jakob unter allen alpenquerenden Übergängen, sondern mutiert der gesamte Brennerkorridor zum EU-weiten Schwerverkehrs-Dorado. Und dann heißt’s für die Tiroler Anti-Transitpolitik nur noch: Gute Nacht!


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