Schon sieben Tote bei Forstunfällen in Tirol

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Innsbruck – Forstarbeiten sind gefährlich: Das geht auch aus der Statistik hervor, die das Kuratorium für Verkehrssicherheit und die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) veröffentlicht haben. So sind heuer bereits 29 Menschen österreichweit bei Waldarbeiten ums Leben gekommen, in Tirol waren es sieben. Erschreckend ist auch die Anzahl der Personen, die sich bei häufig privaten Forstarbeiten verletzt haben: 1500 Personen mussten seit Anfang Jänner in Österreich in Spitälern behandelt werden.

„Viele der Verunfallten tragen kaum bis gar keine Schutzausrüstung. Und das, obwohl eine fachgerechte Vorbereitung und gute Schutzausrüstung das Unfallrisiko bei der Waldarbeit deutlich verringern können“, erklärt KFV-Direktor Othmar Thann. Das Problem liege vor allem im privaten Bereich, für den es bezüglich Ausrüstung im Gegensatz zu gewerblichen Forstarbeiten keine Vorschriften gibt. KFV und AUVA empfehlen daher dringend, bei Schlägerungsarbeiten etc. Schnittschutzhosen, Schutzhandschuhe und Helme zu tragen. Genauso wichtig sei es, mit höchster Konzentration bei der Sache zu sein – jede Unachtsamkeit kann fatal enden.

Mit einer Plakat-Aktion wollen jetzt KFV und AUFA auf die Gefahren im Wald und die Bedeutung einer guten Schutzausrüstung aufmerksam machen. 1000 Plakate wurden bereits relevanten Einrichtungen aus dem Bereich der Forstwirtschaft übergeben. (TT)

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