Frisch gelüftetes Mini-Cabrio

Mini hat seinem Cabrio für heuer ein Facelift spendiert. Uns erreichte es leider nicht in der Oben-ohne-Saison. Spaß hatten wir trotzdem!

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Das Mini Cooper S Cabrio ist und bleibt eine echte Fahrmaschine, die unglaublich viel Spaß macht.
© Letzner

Von Lukas Letzner

Innsbruck – Kaum zu glauben! Es ist tatsächlich zwanzig Jahre her, dass die erste Generation des Mini-Revivals zu den Händlern rollte. Klar also, dass Mini sein aktuelles Modell zum Geburtstag ein wenig aufhübscht. Neben ein paar technischen Neuerungen bekam es aber vor allem eine neue Garderobe verpasst. Die haben wir uns im Mini Cooper S Cabrio genauer angesehen. Die auffälligsten Änderungen sind der Rahmen um den Kühlergrill, der weiterhin an der großen Motorhaube ansetzt, jetzt aber bis zum unteren Ende der ebenfalls modifizierten Stoßstange reicht, und die Heckleuchten, die jetzt schon in der Serienausstattung im Union-Jack-Design erstrahlen. Innen gibt’s neue Lüftungsdüsen, und der hochauflösende 8,8-Zoll-Infotainment-Bildschirm mit aufgehübschter Benutzeroberfläche ist jetzt Serie. Doch da das Mini Cabrio die erlesenste Art ist, sich Frischluft zuzuführen, fahren wir es auch. Vorher muss aber – auch wenn es kalt ist – die Haube runter. Daran hat sich übrigens nichts geändert. Das vollautomatische Verdeck öffnet nach wie vor mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h und hat eine Schiebedachfunktion. Sehr praktisch in der kalten Jahreszeit: Die Heckscheibe ist beheizbar.

Unter der Haube des Mini Cooper S Cabrio hat sich nicht wirklich was geändert. Der Benziner presst nach wie vor 178 PS aus seinen vier Brenntöpfen und stemmt 280 Nm Drehmoment in den Asphalt. In Anbetracht der 1400 Kilo, die der kleine Brite auf die Waage bringt, ist das mehr als ausreichend. Bekanntlich ist es aber das Gokart-ähnliche Fahrgefühl, das den Mini ausmacht. Und das gibt es ohnehin in jeder Motorisierung. Wer aber zum Cooper S greift, der sollte das modifizierte Adaptiv-Fahrwerk mitordern. Es verfügt über ein zusätzliches Ventil, das dafür sorgt, dass der Mini mit seiner unglaublich direkten Lenkung noch zackiger ums Eck flitzen kann als bisher, ohne dass dabei der Komfort auf der Strecke bleibt.

Ehrlich: Gemerkt haben wir nichts – obwohl natürlich der Vorgänger nicht zum direkten Vergleich verfügbar war –, Spaß gemacht hat der kleine Brite aber wie immer riesig! Kein Spaß ist der Preis: 49.809 Euro kostete unser Testwagen.

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