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Studierende in Tirol: „Wer auf die Uni geht, hat Grund aufzustehen“

Mehr als 80 Prozent der Studierenden sind geimpft. Auf der Innsbrucker Hauptuni findet aber zu wenig Lehre in Präsenz statt, kritisieren vor allem Erstsemestrige.

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Auf der Uni herrschen trotz einer sehr hohen Durchimpfungsrate strenge Sicherheitsmaßnahmen.
© TT

Von Alexandra Plank

Innsbruck – Alle Sitzmöbel auf dem Vorplatz sind an diesem Spätherbsttag belegt, das gilt auch für die Fahrradständer. Doch der Schein von Normalität trügt: Die Hauptuni ist voll im Corona-Modus. Beim Eingang verlangt ein Security-Mann den 3G-Nachweis. In den Gängen sind Lerninseln eingerichtet, für diese muss man sich registrieren. In manchem Hörsaal finden Vorlesungen statt, digitale Tafeln zeigen an, dass die Zahl der Zuhörer massiv reduziert wurde.

Mehrere Erstsemestrige an der Hauptuni wandten sich zuletzt an die TT, sie klagten, sie hätten im Wintersemester teils nur eine Vorlesung in Präsenz machen können. Diese Kritik bestätigt auch der ÖH-Vorsitzende der Universität Innsbruck, Daniel Müller:


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