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Peter Hacker zur SPÖ: „Nicht schlecht aufgestellt“

Wiens SPÖ-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker zum Zustand seiner Partei. Und: Er geht nicht von einer Bundeswahl im Jahr 2022 aus.

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Hacker: „Punkto Glaubwürdigkeit brauchen wir Auseinandersetzung mit korrupter VP nicht zu scheuen.“
© imago

Herr Stadtrat Hacker, sind Sie ein Fußballfan?

Peter Hacker: Ja.

Wie viele Elfmeter muss eigentlich die SPÖ noch bekommen, um auch einen einmal verwandeln zu können?

Hacker: Wir sind nicht schlecht aufgestellt. Wir haben es anderseits mit einer Regierung zu tun, die sich eng aneinandergekettet hat. Wir sind noch mitten im Spiel. Es ist noch nicht die Zeit des Elfmeterschießens. Jetzt ist die Zeit, unsere Grundsätze klar zu kommunizieren. Und ich denke, das gelingt uns gut.

Sie glauben nicht an eine vorzeitige Wahl im kommenden Jahr?

Hacker: So wie ÖVP und die Grünen aufgestellt sind, hat keiner von beiden Interesse an Neuwahlen. Die ÖVP hat einen Parteiobmann, der angeschlagen im Ausgedinge sitzen darf. Auf der anderen Seite die Grünen, die auch nicht gerade als Überflieger daherkommen. Aus heutiger Sicht gehe ich nicht von Neuwahlen 2022 aus.


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