Raiders gingen gegen die Schwäne baden

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Vor ausverkaufter Halle und 400 Zuschauern unterlagen die Swarco Raiders mit „Maskenmann“ Leon Tomic Gmunden mit 57:89.
© Kristen

Von Roman Stelzl

Innsbruck – Die Cup-Sensation blieb gestern aus: Die Basketballer der Swarco Raiders mussten sich im Viertelfinale dem amtierenden österreichischen Meister Swans Gmunden mit 57:89 geschlagen geben. Dabei konnten sich die Innsbrucker in der ausverkauften Halle (400 Zuschauer im Landessportcenter) gut verkaufen, am Ende waren die starken Oberösterreicher aber um eine Klasse stärker.

„Der Unterschied war heute spürbar, das war ein anderes Level“, resümierte Raiders-Coach Amir Medinow und ergänzte: „Ein großes Dankeschön an unsere Fans. Ausverkauft zu sein, ist in Zeiten wie diesen ein Wahnsinn.“ Und auch Gmunden-Spielmacher Cedric Anderson war nach der Partie voll des Lobes für den Tiroler Gastgeber. „Großer Respekt für das Team. Sie kommen aus der zweiten Liga und treten so auf, das war stark.“

Dabei hatten die Raiders schon zu Beginn mit einem 7:5 gleich einmal ein kleines Erfolgserlebnis, ehe die Schwäne aus dem Osten auf 16:7 davonzogen und die Führung dann auch nicht mehr aus der Hand gaben. Den Kampfgeist sah man nicht nur am Parkett, sondern auch im Spielerkader: Bei den Gastgebern bissen mit Leon Tomic und John Franklyn Gardiner gleich zwei Schlüsselspieler mit Nasenbeinbruch (und Schutzmaske) auf die Zähne. Urgestein Gardiner stand mit über 35 Minuten sogar am längsten von allen Akteuren seinen Mann.

Top-Scorer auf der Seite des aktuellen West-Tabellenführers der zweiten Bundesliga war Tim-Joel Deschner mit 16 Punkten. Und auch für den 23-jährigen Deutschen war der Klassenunterschied in der Partie über weite Strecken spürbar: „Wenn man da einen Fehler macht, wird man sofort bestraft.“ Ziga Habat steuerte dieses Mal lediglich zehn Punkte bei, pflückte dafür aber elf Rebounds für ein „Double Double“ vom Brett. Stärkster Werfer der Gäste war Stephon Jelks mit 18 Punkten.

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Nach dem „Spiel des Jahres“ wartet diese Woche mit dem zweiten Tiroler Derby der Saison ein weiteres Highlight. Die noch sieglosen Pirlo Kufstein Towers empfangen am Sonntag (18 Uhr, Kufstein Arena) die Raiders.


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