Ein Kitzbüheler Baum soll den Landhausplatz in Innsbruck schmücken

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Gestern wurde die Fichte der Familie Entstrasser gefällt.
© Obermoser

Kitzbühel – Die Stadt Kitzbühel feiert heuer das 750-Jahr-Jubiläum der Stadterhebung und dabei waren viele kleine und große Feierlichkeiten geplant. Pandemie-bedingt waren es letztlich vor allem die kleinen Programmpunkte, welche das Kitzbüheler Jubiläumsjahr prägten und noch weiter begleiten. Denn das Jubiläumsjahr läuft noch bis Juni 2022.

Nun wird es auch in Innsbruck ein sichtbares Zeichen des Kitzbüheler Jubiläums geben. Die Stadt schenkt dem Land Tirol einen Christbaum, der vor Weihnachten am Landhausplatz stehen wird. Gestern wurde die rund 16 m hohe Fichte aus dem Besitz der Kitzbüheler Familie Entstrasser gefällt. Stadtförster Alois Erber hat den 21 Jahre alten Baum aufgrund seiner perfekten Form ausgesucht. Mit einem Spezialtransporter wird der Baum nach Innsbruck geliefert.

„Wir haben schon vor Längerem dem Land Tirol das Angebot mit dem Jubiläumsbaum gemacht und freuen uns sehr, dass es nun auch wirklich geklappt hat“, schildert Bürgermeister Klaus Winkler. Es sei ein sehr schönes Zeichen, wenn Kitzbühel in Innsbruck vertreten ist.

Eine offizielle Übergabe und die feierliche Beleuchtung wird es dann am 24. November um 16 Uhr im Beisein von Landeshauptmann Günther Platter geben. Aber auch hier anders als geplant. Vorgesehen war eine große Abordnung aus Kitzbühel mit einem landesüblichen Empfang. „Das wird auf Grund der Situation auf einen kleinen und feinen Rahmen reduziert. Eine kleine Abordnung aus Kitzbühel wird nach Innsbruck fahren und den Baum übergeben.“

Bis auf Weiteres ebenfalls abgesagt sind weitere Veranstaltungen zum Jubiläum. So war die Präsentation des nun schon fünften Stadtbuches mit Ende November geplant gewesen. Diese wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Ebenfalls verschoben wurde das noch offene große Jubiläumsfest. „Letzte Möglichkeit sind der 5. und 6. Juni 2022. Da fallen wir in eine Zeit, in der es hoffentlich mit den Infektionen wieder besser aussieht und wir das große Fest wie geplant durchführen können“, gibt sich Kitzbühels Bürgermeister Winkler optimistisch. (aha)


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