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Gottwald verteidigt Abrechnung: „Sollen sie mich teeren und federn“

Mit einem Offenen Brief an Vizekanzler Werner Kogler trat Olympia-Rekordmann Felix Gottwald (45) aus der Breitensportkommission zurück. Der Salzburger Ex-Kombinierer äußerte sein Corona-Unbehagen.

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Felix Gottwald, u. a. Einzel-Olympiasieger in der Nordischen Kombination (2006), macht seinem Ärger in einem Offenen Brief Luft.
© GEPA pictures/ Walter Luger

Was stellte den Impuls für Ihren „Offenen Brief“ an Sportminister Werner Kogle­r dar?

Felix Gottwald: Ich habe fast eine Woche damit gerungen, ob ich mit meinen Zeilen an die Öffentlichkeit gehen darf. „Darf man in dieser Zeit überhaupt noch etwas sagen?“, fragte ich mich. Und: „Ist das die Haltung, mit der wir leben wollen?“ Dann kam ich zu dem Schluss: Man darf nicht nur, es ist unsere Pflicht – sollen sie mich teeren und federn dafür. Oder leben wir etwa schon in einer Diktatur? Das ist in der Geschichte noch nie gut gegangen, und nichts gesagt haben viel zu viele früher auch schon einmal.


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