„Pflege kann so wunderschön sein“: Neue Lehrgänge in St. Johann

In der Gesundheits- und Krankenpflegeschule in St. Johann starten 2022 wieder neue Lehrgänge.

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Machen „Lust auf die Pflegeausbildung“: Helmut Wallner (Dir. Pflegeschule St. Johann), Claudia Vogel-Gollhofer (amg Tirol), Manfred Dag (AMS Kitzbühel) und Pflegeassistenz-Absolventin Gerritje Vanefeld (v. l.).
© Ritsch

St. Johann i. T. – Die Pflegeschule St. Johann i. T., das AMS Kitzbühel und die amg Tirol (Arbeitsmarktförderungs GmbH) machen auf die Möglichkeiten der Pflegeausbildung im neuen Medicubus St. Johann aufmerksam.

„Wir wollen Lust auf Pflegeberufe machen“, sagt Manfred Dag vom AMS. Der Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften steige laufend. Dabei würden Pflegeberufe ohne Zweifel zu den Berufen mit großem Zukunftspotenzial zählen: abwechslungsreich, Arbeit mit und für Menschen und mit „Jobgarantie“.

Mit dem 2019 errichteten Medicubus bietet der Standort St. Johann ein hochmodernes Ausbildungszentrum für Pflegeberufe. Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule in St. Johann ist seit diesem Schuljahr eigenständig und wird seit 1. Oktober von Direktor Helmut Wallner geleitet.

Für das kommende Schuljahr werden in St. Johann eine Heimhilfeausbildung, die Pflegassistenz in verschiedenen Varianten und die Diplomausbildung für den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege angeboten.

Zur Unterstützung der Pflegeausbildungen gibt es eine Reihe von Förderungen – so etwa die Pflegestiftung Tirol. „Wir informieren jedes Jahr über 1000 Personen, die sich für eine Pflegeausbildung interessieren“, berichtet Claudia Vogel-Gollhofer von der amg Tirol, „rund 250 Personen werden derzeit von der Pflegestiftung begleitet.“

Mit Gerritje Vaneveld berichtet eine Absolventin der Pflegeassistenz von ihren Erfahrungen im Beruf im Sozialzentrum Pillerseetal: „Es ist schade, dass die Pflege zurzeit sehr negativ behaftet ist. Dabei geht oft unter, dass dieser Beruf wahnsinnig schön ist – und er ist auch nicht schlecht bezahlt. Man bekommt von den betreuten Menschen so viel zurück – eine Berührung, ein Dankeschön.“ (mm, TT)


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