Als Microsoft-Mitarbeiter und Tochter ausgegeben: Zwei Betrugsfälle in Tirol

Eine 53-Jährige aus Stanzach und eine 73-Jährige aus dem Bezirk Kufstein verloren jeweils mehr als 1000 Euro an Betrüger, die sie via Handy kontaktierten.

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Stanzach, Kufstein – Von zwei Betrugsfällen in Tirol berichtet aktuell die Polizei: Eine 53-Jährige überwies in Stanzach nach einigen Nachrichten ihrer vermeintlichen Tochter mehr als 1000 Euro, eine 73-Jährige aus dem Bezirk Kufstein fiel auf einen vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter hinein.

Laut Polizei erhielt die 53-Jährige am Dienstag eine Nachricht auf ihr Handy, in welcher sich Betrüger als ihre Tochter ausgaben: Ihr Handy sei kaputt und diese Nachricht über ihre neue Telefonnummer verschickt. Nach weiteren belanglosen Nachrichten forderten die Unbekannten die Frau auf, einen vierstelligen Betrag auf ein ausländisches Konto zu überweisen. Die 53-Jährige kam der Aufforderung nach und bemerkte den Betrug erst, als sich ihre echte Tochter am Abend bei ihr meldete.

Ebenfalls einen vierstelligen Betrag verlor eine 73-Jährige, die am Montag von einem angeblichen Microsoft-Mitarbeiter angerufen wurde. Er gab an, der Computer der Frau sei mit Viren verseucht und ersuchte um die Freischaltung eines Fernzugriffes. Sie gewährte diesen, woraufhin der Betrüger mehrere Überweisungen über das Online-Banking-System vornahm. (TT.com)

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