Abbruch als Start für Neubau der Wirtschaftskammer Imst

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In den vergangenen Wochen wurde das alte Wirtschaftskammergebäude ausgeräumt, gestern wurde mit dem Abbruch begonnen.
© Paschinger

Imst, Tarrenz – „Ein wichtiges Signal, jetzt gibt es kein Zurück mehr“, ist der Obmann der Wirtschaftskammer (WK)Imst, Josef Huber, erleichtert, denn am gestrigen Mittwoch begannen die Abrissarbeiten am alten Gebäude. Zwei Bagger sind dort im Einsatz, um bis Weihnachten die alte „Wirtschaftskammer“ dem Erdboden gleichzumachen und wegzukarren. Seit dem 15. Oktober ist die WK-Serviceeinrichtung ins HGZ nach Tarrenz, direkt an der Bundesstraße, übersiedelt – voraussichtlich für zwei Jahre.

„Das Projekt für Imst ist eingereicht, der Baubescheid ist noch ausständig“, erklärt der Wirtschaftskammer-Chef, der keine weiteren Probleme erwartet. Im Februar oder März sollte dann mit dem Bau am bisherigen Standort in der Stadtgemeinde Imst begonnen werden. Fünf Jahre an Planungen und Vorarbeiten habe man investiert – in zwei Jahren soll nicht nur das Servicecenter selbst fertig sein, sondern auch das Wifi-Zentrum für die Bezirke Imst und Landeck. Huber sieht in der künftigen Wirtschaftszentrale auch einen Beitrag zur Belebung der Stadt Imst. Sieben bis acht Millionen Euro hatte die Kammer an Kosten für den Bau veranschlagt, allerdings gab es zuletzt bekanntlich empfindliche Teuerungen auf dem Baustoffmarkt.

In Tarrenz finde der normale Betrieb statt. Es gibt auch ein eingeschränktes Wifi-Programm. „Die Lage direkt an der Bundesstraße und die vorhandenen Parkplätze sind ideale Voraussetzungen für diese Übergangslösung“, betont Huber. (pascal)


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