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Gewessler verteidigt neuerlich Lueg-Projekt, Kosten geringer

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Die Luegbrücke kommt nicht zur Ruhe.
© Falk

Wien, Gries a. Br. – Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) hat in einer Anfragebeantwortung an NEOS-Nationalratsabgeordneten Johannes Margreiter neuerlich das umstrittene Luegbrücken-Projekt der Asfinag verteidigt.

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Dass die Generalerneuerung der Brücke entlang der Brennerautobahn keiner Evaluierung unterzogen werde, begründet Gewessler damit, dass es sich weder um ein Neubau- noch um ein Projekt zur Kapazitätserweiterung handle. Die von der Gemeinde, den Wipptaler Bürgermeistern und LH Günther Platter (VP) geforderte Tunnellösung sei nicht zielführend, da bspw. bei „Auslösungen der Höhenkontrolle oder technischen Störungen im Regelfall die gesamte Tunnelanlage zu sperren und mit entsprechendem Staufluchtverkehr zu rechnen“ sei. Den Plan, die Brücke neu mit zusätzlich zwei Pannenstreifen zu errichten, begründet Gewessler u. a. damit, dass dies neben der Sicherheitsfrage auch „wesentliche Grundbedingung für ein flüssiges Aufrechterhalten des Verkehrs während der Bauphase“ sei. Eine generelle Pannenstreifen-Freigabe sei nicht geplant. Die Kosten für die bis zur Projektumsetzung nötigen Sicherungsmaßnahmen fallen mit 13 Mio. um 5 Mio. € geringer aus als geplant.

Für Margreiter ist einmal mehr klar, dass es „keine sachlichen Argumente gegen den Tunnel gibt“. (mami)


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