Verurteilter Mörder im US-Staat Mississippi hingerichtet

Der 50-Jährige hatte zugegeben, im Jahr 2009 seine Ehefrau erschossen und seine damals zwölfjährige Stieftochter vergewaltigt zu haben.

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(Symbolfoto)
© Reuters

Washington – Ein verurteilter Mörder und Vergewaltiger ist in den USA hingerichtet worden. Der 50-jährige David Cox wurde Medienberichten zufolge am Mittwoch im US-Staat Mississippi in einem Staatsgefängnis durch eine Giftspritze getötet. Er hatte zugegeben, im Jahr 2009 seine Ehefrau erschossen und seine damals zwölfjährige Stieftochter vergewaltigt zu haben.

"Ich möchte, dass meine Kinder wissen, dass ich sie sehr liebe und dass ich einmal ein guter Mensch war", sagte Cox in seinen letzten Worten, wie der Beauftragte der Strafvollzugsbehörde, Burl Cain, laut der Zeitung Clarion Ledger berichtete.

Im Jahr 2009 hatte die Frau des ehemaligen Lastwagenfahrers ihren Mann bei der Polizei angezeigt, weil dieser ihre Tochter aus einer früheren Beziehung missbraucht habe. Cox verbrachte daraufhin neun Monate im Gefängnis, bevor er auf Kaution freigelassen wurde. Nach seiner Entlassung kaufte er eine Pistole und brach in das Haus ein, in dem seine Frau mit ihren beiden kleinen Söhnen und ihrer Tochter wohnte.

"Schuldiger Mann, der den Tod verdient"

Nachdem er seine Frau erschossen hatte, vergewaltigte Cox die damals zwölfjährige Stieftochter vor den Augen ihrer sterbenden Mutter. Er wurde 2012 zum Tode verurteilt, nachdem er sich des Mordes, der sexuellen Nötigung und anderer Anklagepunkte schuldig bekannt hatte. Vor drei Jahren begann Cox, sich schriftlich an die Gerichte zu wenden und darum zu bitten, dass seine Anwälte, die seine Hinrichtung aufhalten wollten, entlassen werden und seine Hinrichtung stattfinden dürfe. In einem Brief bezeichnete er sich selbst als "schuldigen Mann, der den Tod verdient".

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Der Oberste Gerichtshof von Mississippi stimmte der Einschätzung zu, dass Cox zum Tatzeitpunkt geistig zurechnungsfähig war, und es wurde ein Termin für seine Hinrichtung festgelegt. Die Stieftochter erklärte gegenüber der Zeitung Daily Journal, dass sie der Hinrichtung beiwohnen wolle.

Es war die zehnte Hinrichtung in den USA in diesem Jahr und die erste seit 2012 in Mississippi. Der Bundesstaat hat seit mehreren Jahren Schwierigkeiten, die für Hinrichtungen verwendeten Medikamente zu beschaffen. Viele Hersteller weigern sich, ihre Produkte an US-Staaten zu verkaufen, die sie für Hinrichtungen verwenden wollen. (APA/AFP)


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