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Coronavirus

Gut zu wissen: Wie Corona-Totimpfstoffe wirken und wann mit ihnen zu rechnen ist

Mit dem Mittel von Novavax soll in Kürze ein proteinbasierter Impfstoff in der EU zugelassen werden. Das Vakzin ist im Gegensatz zu jenem des Konkurrenten Valneva kein klassischer Totimpfstoff.
© JUSTIN TALLIS

Viele Impfskeptiker warten auf die Mittel der Hersteller Novavax und Valneva, die schon bald in der EU zugelassen werden dürften. Aber wie wirken das proteinbasierte Vakzin von Novavax und der klassische Totimpfstoff von Valneva – und worin liegt der Unterschied zu mRNA- und Vektorpräparaten? Ein Überblick.

Innsbruck – Viele Corona-Impfskeptiker auch in Österreich warten auf Alternativen zu den bisher im Einsatz befindlichen mRNA- und Vektor-Impfstoffen. Ihr Hauptargument ist das mangelnde Vertrauen in die Vakzine von BioNTech/Pfizer, Moderna, Johnson&Johnson und AstraZeneca was mögliche Impfschäden angeht.

Einigen reicht offenbar die aktuelle Evidenz nicht aus, um sich bei den neuartigeren mRNA- und Vektor-Technologien sicher genug zu fühlen – obwohl zahlreiche Fachexperten immer wieder versuchen, diese Bedenken durch Fakten auszuräumen und insbesondere die mRNA-Vakzine zudem bereits milliardenfach verimpft wurden.

Die Hoffnung vieler Impfskeptiker ruht auf den sogenannten Totimpfstoffen. Mit dem Serum des US-Unternehmens Novavax könnte schon bald die erste Alternative auch hierzulande zur Verfügung stehen – auch wenn es sich dabei um keinen klassischen Totimpfstoff handelt, sondern um ein proteinbasiertes Vakzin. Etwas später dürfte mit dem Mittel des französisch-österreichischen Herstellers Valneva dann tatsächlich ein herkömmlicher Totimpfstoff auf den Markt kommen.

Aber wann ist nun tatsächlich mit einer breit angelegten Möglichkeit zur Immunisierung mit den Impfstoffen von Novavax oder Valneva zu rechnen? Wie genau sieht der Wirkmechanismus dieser Vakzine aus und was ist in puncto Nebenwirkungen zu erwarten?

Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick 🔽

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