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Gut zu wissen: Wie Corona-Totimpfstoffe wirken und wann mit ihnen zu rechnen ist

Viele Impfskeptiker warten auf die Vakzine der Hersteller Novavax und Valneva, die in den nächsten Monaten auch in der EU zugelassen werden dürften. Aber wie wirken die sogenannten Totimpfstoffe und worin genau liegt der Unterschied zu mRNA- und Vektorpräparaten? Ein Überblick.

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Mit dem Antrag von Novavax bei der EMA ist die Zulassung des ersten Totimpfstoffs in der EU nun einen großen Schritt näher gerückt. Bis es soweit ist, dürften aber noch einige Wochen vergehen.
© JUSTIN TALLIS

Innsbruck – Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass viele Corona-Impfskeptiker auch in Österreich auf Alternativen zu den bisher im Einsatz befindlichen mRNA- und Vektor-Impfstoffen warten. Ihr Hauptargument ist das mangelnde Vertrauen in die Vakzine von BioNTech/Pfizer, Moderna, J&J und AstraZeneca was mögliche Impfschäden angeht.

Einigen reicht offenbar die aktuelle Evidenz nicht aus, um sich bei den neuartigeren mRNA- und Vektor-Technologien sicher genug zu fühlen – obwohl zahlreiche Fachexperten immer wieder versuchen, diese Bedenken durch Fakten auszuräumen und die Vakzine zudem bereits milliardenfach verimpft wurden.

Die Hoffnung vieler "Impfskeptiker" – zu denen etwa der deutsche Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich zählt – ruht auf den sogenannten Totimpfstoffen. Mit dem Antrag von Novavax bei der EMA ist die Zulassung der ersten „klassischen“ Impfstoff-Art in der EU nun einen großen Schritt näher gerückt. Bis es soweit ist, dürften aber noch einige Wochen vergehen.

Aber wann ist nun tatsächlich mit einer breit angelegten Möglichkeit zur Immunisierung mit Totimpfstoffen – wie Novavax oder auch Valneva – zu rechnen? Wie genau sieht der Wirkmechanismus dieser Vakzine aus und was ist in puncto Nebenwirkungen zu erwarten?

Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick 🔽


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