SPÖ St. Johann startet in den Wahlkampf

Nach der Wiedervereinigung der beiden sozialdemokratischen Listen tritt Gemeinderat Peter Wallner für die SPÖ als Bürgermeisterkandidat an.

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Christina Döttlinger, Franz Seiwald, Laura Sojer, Georg Dornauer, Petra Sojer, Klaus Födermair, Claudia Hagsteiner, Peter Wallner und Lukas Matt (v. l.) bei der Jahreshauptversammlung.
© St. Johanner Sozialdemokraten

Von Michael Mader

St. Johann i. T. – Bei den Gemeinderatswahlen 2016 zogen sie noch als Soziale Liste Bernhofer/Wallern (SOLI) und als St. Johanner Sozialdemokraten – SPÖ in den Wahlkampf und eroberten zwei bzw. ein Mandat.

2018 erfolgte die Wiedervereinigung der beiden Listen. SPÖ-Ortsparteiobmann Klaus Födermair freut sich sehr, dass dieser Schritt gelungen ist und nunmehr gemeinsam der Angriff auf die Übermacht der ÖVP im Gemeinderat aufgenommen wird, hieß es im Rahmen der Jahreshauptversammlung, die auch als Wahlkampf-Auftaktveranstaltung galt.

„Klar ist, dass wir die drei sozialdemokratischen Mandate, die wir haben, weiter ausbauen wollen und werden“, zeigt sich Födermair überzeugt. Gemeinderat Peter Wallner ist der neue Spitzen- und zugleich Bürgermeisterkandidat für die St. Johanner Sozialdemokraten. „Durch seine langjährige Erfahrung im Gemeinderat ist das für uns die ideale Besetzung“, sagt Födermair, der selbst auf Platz zwei kandidiert. Petra Sojer und Christina Döttlinger folgen auf Platz 3 und 4. Danach geht es laut Partei-Statut im Reißverschluss-System weiter.

Unter dem Motto „Für unser St. Johann von morgen“ werden zahlreiche Themenschwerpunkte in Angriff genommen. Im Fokus steht der Kampf gegen Freizeitwohnsitze und Bauspekulanten, für die St. Johanner SPÖ der Hauptgrund für das hohe Grundstückspreisniveau in der Region. „Unser Ziel ist ein Sitz im Bauausschuss, damit die einstimmigen Beschlüsse im Bauausschuss für suspekte Bauvorhaben endlich ein Ende finden“, sind sich Födermair und Wallner einig.

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Mit Gregor Salinger und Laura Sojer haben die St. Johanner Sozialdemokraten „junges Blut“ gewonnen, weshalb Jugendthemen im Wahlprogramm nicht fehlen dürfen. Das Fehlen von attraktiven Ausgehmöglichkeiten für Jugendliche und günstige Öffis für die Nacht bilden hier nur einen Anfang der Pläne.


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