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Kommentar zu Pollak-Abschied: Fatal in der Pandemie

Dass inmitten der 4. Corona-Schockwelle Landesgesundheitsdirektor Thomas Pollak hinauskomplimentiert wird, wirft kein gutes Licht auf die Landesregierung. Denn es bleibt viel Spielraum für Spekulationen: von politischem Bauernopfer bis hin zur handfesten Kritik, dass er seiner Aufgabe für eine Tiroler Impf- und Teststrategie nicht gewachsen war, und die Chemie zwischen ihm und Gesundheitslandesrätin Annette Leja (VP) nicht gestimmt habe. Pollak fällt aber weich hinein in die Landeskrankenhausgesellschaft Tirol Kliniken. Das Mitleid hält sich in Grenzen.

Doch die Kratzer im Tiroler Corona-Krisenmanagement werden immer tiefer. Wird eine Führungspersönlichkeit ausgetauscht, dann kann etwas nicht gut laufen. Wohl wissend, dass vor Einführung der 2-G-Regel (geimpft oder genesen) der Druck auf Ungeimpfte wächst, gingen just bei den Impfstraßen die Vakzine aus.

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