Ohne „Neun“ heute beim FC Dornbirn

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Im schwarzgrünen Mittelfeld kann Wacker-Coach Masaki Morass auf seinen Sechser Clemens Hubmann setzen.
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Innsbruck – Treten der FC Wacker und Dornbirn gegeneinander an, dann ist ein Lockdown im Anflug. Das war Anfang März 2020 und Ende Oktober 2020 so und ist auch beim heutigen Gastspiel der Schwarzgrünen ab 14.30 Uhr beim Tabellenschlusslicht der zweiten Liga nicht anders. Doch die leidige Corona-Pandemie ist nicht schuld, dass der FC Wacker stark ersatzgeschwächt antreten muss. Ohne neun Kaderspieler – Fabio Viteritti, Alex Gründler, Lukas Fridrikas (alle verletzt), Ronivaldo, Rami Tekir (beide gesperrt) und Flo Jamnig, Felix Köchl, Merchas Doski (alle krank) sowie Robert Martic (Bundesheer) – fuhr der FCW-Bus ins Ländle. Dass hinter dem Einsatz von Marco Holz, den die vergangene Woche ein grippaler Infekt plagte, noch ein großes Fragezeichen stand, rundet die Geschichte nur noch ab. „Es ist so, wie es ist, und wir werden das Beste daraus machen“, denkt Coach Masaki Morass erst gar nicht daran, Trübsal zu blasen. Mit Spielern des Regionalligateams – Edin Abazovic, Robin Linhart und Paolino Bertaccini – wird der Kader aufgefüllt, mit drei Punkten im Gepäck soll die Heimreise angetreten werden.

„Wir haben in der Länderspielpause hart gearbeitet, der Testspielsieg beim FC St. Gallen hat auch gutgetan“, blickt Mittelfeldregisseur Clemens Hubmann dem vorletzten Ligaspiel 2021 optimistisch entgegen, warnt aber gleichzeitig auch vor dem Gegner, der Trainer Eric Orie letzte Woche nach einem „Spieleraufstand“ beurlaubte: „Der FC Dornbirn ist zwar Tabellen-Letzter, doch nach dem Trainerwechsel wird die Mannschaft ganz anders auftreten als zuletzt.“ (w.m.)

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