Auf ersatzgeschwächte Haie wartet eine ganz schwere Prüfung

Trotz mehrerer Corona-Fälle soll das Haie-Heimspiel gegen Villach am Sonntag (17.30 Uhr) in der Tiwag-Arena programmgemäß stattfinden.

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Die tschechischen Abwehrrecken Antonin Boruta und Jan Lattner (r.) sind bei den ersatzgeschwächten Innsbrucker Haien besonders gefordert.
© APA

Von Alex Gruber

Innsbruck – Nach vier positiven Corona-Tests bei den Innsbrucker Haien in dieser Kalenderwoche und der darauffolgenden Absage des Fehervar-Heimspiels am Freitag kam am Samstag kein weiterer Fall dazu. Möglicherweise kann sich Ben Betker am Sonntag noch freitesten und die hochkarätige Ausfallliste (drei weitere Legionäre sind betroffen) zumindest ein bisschen verkürzen. Die Vorgabe der ICE Hockey League – zehn Feldspieler plus ein Goalie müssen vorhanden sein – werden erfüllt, die größte Ansteckungsgefahr scheint gebannt. Gesellt sich bei weiteren Testreihen aber ein weiterer Corona-Fall dazu, wird die Situation wieder neu beleuchtet. HCI-Goalie Tom McCollum fehlt wegen der bevorstehenden Geburt seines ersten Kindes.

„Die Situation ist grotesk“, notiert Haie-Obmann Günther Hanschitz in zweierlei Hinsicht: einerseits was die Ausgangslage betrifft, andererseits aufgrund der Tatsache, dass die Tiwag-Arena noch einmal voll sein könnte, keine 24 Stunden später beim Lockdown der Vorhang für die Zuschauer aber für einige Wochen fällt.

„Es war eine sehr schwere Woche für uns, kaum ein normales Training und die vielen Testungen. Ich hoffe, wir können in einem sehr schweren Spiel auch die mentale Hürde nehmen“, weiß O’Keefe, dass man auch vor einem „Kopfkino“ steht.

Die treuen Fans könnten im Rahmen der 2-G-Regel den ersatzgeschwächten Haien ein letztes Mal helfen. Für Stehplatz-Karten-Besitzer wird an der Spieltagskassa ein Umtausch in einen Sitzplatz angeboten.


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