Schwaz brachte den Tabellenführer an den Rand einer Niederlage

Dramatischer Handball-Leckerbissen: Erst in der Schlusssekunde gelang Rekordmeister Bregenz gegen die Schwazer Handballer der Ausgleich zum 29:29-Endstand.

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Schwaz mit Topscorer Sebastian Spendier (M.) hatte gegen Bregenz den Sieg vor Augen.
© Kristen

Von Benjamin Kiechl

Schwaz – Der Anfang prägt, das Ende haftet. Es roch in der Osthalle am Samstagabend schon nach einem Heimsieg im Westderby gegen Bregenz. Sparkasse Schwaz Handball Tirol zeigte gegen den Tabellenführer und Rekordmeister eine bärenstarke Leistung. Sebastian Spendier spuckte Eiswürfel, verwertete alle fünf Siebenmeter und war mit acht Treffern der Topscorer. Dass es nach 60 Minuten „nur“ zu einem 29:29 (15:14)-Unentschieden reichte, entschied sich erst in der letzten Aktion des Spiels.

Nach dem Führungstreffer von Spielmacher Gerald Zeiner setzten die ausgefuchsten Bregenzer alles auf eine Karte und stürmten auf das Tor von Goalie Aliaksei Kishou. Balthasar Huber stellte sich dem Angriff entgegen und erwischte seinen Gegenspieler mit der Hand im Gesicht – Rot und Siebenmeter.

Zwei-Meter-Mann Mikhail Vinogradov verwertete das Geschenk staubtrocken. Mit der Leistung durften die Schwazer, die aufgrund der Corona-Lage auf Fans in der Halle verzichteten, dennoch zufrieden sein. „Wir können mit dem Punkt gut leben und haben dem Gegner alles abverlangt“, sagte „Man of the Match“ Michael Miskovez.

Während man in der Vorsaison die Ländle-Truppe noch im Viertelfinale ausgeschaltet hatte, brachte man den Tabellenführer diesmal zumindest an den Rand einer Niederlage. Die Tiroler bleiben als Fünfter in Schlagdistanz zu den Top drei der Liga.

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In der HLA-Challenge behielt medalp Innsbruck mit einem 39:28 (22:12)-Kantersieg bei den Spiders Wels seine weiße Weste.


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