WSG Tirol will die Wölfe zähmen: „Wir müssen punkten und liefern“

Die WSG Tirol braucht gegen die Seriensieger vom WAC heute (14.30 Uhr/TT.com-Live-Ticker) im Tivoli wohl einen Sahnetag, um die Rote Laterne weiterzureichen.

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Wiedersehen im Tivolistadion – WSG-Routinier Fabian Koch will sich Tirols WAC-Turbo Matthäus Taferner heute vom Leib halten.
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Von Alex Gruber

Innsbruck – Der Martinsumzug mit dem beliebten Kinderlied – „Ich geh’ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir“ – ist im November 2021 schon vorbeigezogen. Und umgemünzt auf die WSG Tirol leuchtet die Rote Laterne in der Fußball-Bundesliga nach 13 Spieltagen genauso wenig hell wie das WSG-Kollektiv, das sich trotz guter Leistungen mit individuellen Fehlern fast Runde für Runde um wertvolle Punkte brachte.

Dass die Schonfrist in der neuformierten Mannschaft mit vielen Liga-Debütanten vorbei ist, fasste Cheftrainer Thomas Silberberger ja in einer intensiven Trainingswoche, „in der sehr gut gearbeitet wurde“, in einen „einfachen“ Satz: „Wir müssen punkten und liefern.“

Der WAC reist nach sechs Siegen in Serie (inklusive Cup) mit breiter Brust nach Tirol: „Sie sind mit einem Super-Gesamtpaket ein Bomben-Gegner, gegen den wir alles raushauen müssen. Robin Dutt hat wieder große Ruhe in den Klub gebracht“, adelt Silberberger seinen Trainerkollegen, der mit seinen Offensivwaffen um Regisseur Michael Liendl stets auf schnelle Umschaltmomente lauert: „Da müssen wir extrem auf der Hut sein und in der Restverteidigung extrem aufpassen. Ich denke aber, dass wir ihnen ein offenes Duell auf Augenhöhe liefern können“, vertraut der WSG-Coach auf die Qualitäten in den eigenen Reihen.

Mit dem kreativen Aufsteiger Stefan Skrbo, der mit einer Muskelverletzung vom U21-Team heimkehrte, und dem zweikampfstarken Innenverteidiger Maxime Awoudja (erkrankt) fehlen bei der WSG zwei Säulen. In der Abwehrzentrale stehen Felix Bacher und Dominik Stumberger wieder bereit. Dass die spielfreudige Mittelfeld-Raute der Kärntner Räume anbiete, müsse man nutzen.

„Der Gegner ist besser, als es sein Tabellenplatz aussagt. Man erkennt die klare Handschrift des Trainers“, schickte WAC-Trainer Dutt das Lob auf der Klub-Homepage retour. Die Favoritenrolle liegt heute dennoch bei den Wölfen des WAC.

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