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Neues Umspannwerk in Matrei ist umstritten: Gemeinde gegen Standort

Die beiden Stromnetzbetreiber Tinetz und Austrian Power Grid AG planen, in Matrei in Osttirol um 42 Millionen Euro ein neues Umspannwerk zu errichten. Die Gemeindeführung ist gegen den Standort.

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Ein 300-Tonnen-Transformator wie auf diesem Foto müsste per Schwertransport nach Matrei i. O. geliefert werden. (Symbolfoto)
© Austrian Power Grid AG

Von Christoph Blassnig

Matrei i. O. – In der Tauerngemeinde Matrei soll ein neues Umspannwerk errichtet werden. Im Bereich der bereits bestehenden Verteilung planen der Tiroler Netzbetreiber Tinetz und die Austrian Power Grid AG (APG), der überregionale Betreiber des Übertragungsnetzes in Österreich, eine Anlage zu bauen, die die Ausfallssicherheit für den Bezirk erhöhen soll. Denn bisher wird das gesamte Netz in Osttirol allein vom Umspannwerk in Debant gespeist. Die Planungen für das neue Werk in Matrei gehen bereits ins Detail, erklärt die APG. Der Baustart könnte nach dem Vorliegen aller behördlichen Genehmigungen bereits im Frühjahr 2023 erfolgen, die Inbetriebnahme des Umspannwerks dann im Herbst 2024 – wenn es nach den Projektbetreibern geht.


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