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Kam Ausweichmanöver zu spät? Ursache für Absturz in Obergurgl ungeklärt

Warum ein Kleinflugzeug am Sonntag im Ötztal abstürzte, ist noch nicht zweifelsfrei geklärt. Im Zentrum der Ursachenforschung: eine Materialbahn. Die Insassen hatten enormes Glück.

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Das Wrack wurde noch nicht von der Unglücksstelle auf rund 2700 Metern Höhe geborgen. Zuerst soll es von einem Sachverständigen begutachtet werden.
© zoom.tirol

Von Benedikt Mair

Obergurgl, Innsbruck – Hat das Kleinflugzeug das Förderseil der Materialbahn, die zum Ramolhaus in Obergurgl führt, berührt oder eben nicht? Diese Frage war auch gestern, einen Tag nachdem die Maschine vom Typ „Savage Cruiser“ im hintersten Ötztal abgestürzt ist, ungeklärt. Das Wrack liegt noch immer am Unglücksort auf rund 2700 Metern Höhe, geborgen werden soll es erst, wenn ein Experte die Lage begutachtet hat. Den zwei Insassen (32, 40), die am Sonntag schwer verletzt in die Krankenhäuser von Innsbruck beziehungsweise Zams gebracht wurden, geht es den Umständen entsprechend gut.


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